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4G & 5G Pingtest

Ping-Analyse für Ihren Mobilfunkzugang



Ping-Analyse für 4G und 5G-Zugänge

Der 4G-Nachfolger startete Mitte 2019 in Deutschland. Erste 5G-Mobilfunktarife sind seither verfügbar und weisen teils schon deutlich niedrigere Latenzzeiten auf, wie heutige LTE-Zugänge. Man spricht auch von niedrigen „Ping-Zeiten“ oder einfach nur „Ping“. 5G-Anbieter.info hat für Sie einen speziellen Pingtest entwickelt, mit dem Sie die Performance Ihres 4G- und 5G-Tarifes bequem messen können. Statt 15-80 ms per LTE sind mit 5G nun erstmals ultrakurze Reaktionszeiten auf Glasfaserniveau von unter 10 ms möglich...


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1. Hilfe zum Pingtest-Tool

5G am Laptop
Unser Test ist an sich sehr einfach zu bedienen. Statt über die Benutzerkonsole bei Windows und diversen Kommandozeilen-Befehlen, können Sie hier die Laufzeiten zu beliebigen Zielen bedeutend einfacher testen. Als Vorauswahl haben wir 3 der größten Webseiten in Deutschland zusammengestellt. Wählen Sie z.B. heise.de, und „1 Testläufe pro Server“, passiert folgendes. Nacheinander schicken wir 10 Anfragen an diesen Server und messen je die Zeit (Round-trip-time) und stellen den Wert in einer Grafik dar. Jeder Punkt entspricht also einer Messung. Bei „2 Testläufe pro Server“ sind es je 2 Messungen hintereinander und dessen Mittelwert. Zusätzlich kann man festlegen, auf welche Gesamtzeit sich die Messreihe bezieht. Voreingestellt sind 10 Sekunden. Bei 30 Sekunden würden also die Messungen über einen größeren Zeitraum verteilt, was z.B. temporäre Schwankungen minimieren kann.

Optional können Sie auch alle 3 Testserver auf einmal wählen. Dann entspricht ein Punkt dem Durchschnitt von allen Pings an diese Seiten. Bei „alle Testserver“ und 1 „Testläufe pro Server“ werden sozusagen 10x3=30 Pingtests durchgeführt. Je alle Testserver und das 10 Mal im eingestellten Zeitraum. Damit gewinnen Sie einen guten Überblick über die durchschnittliche Pingzeit und erhalten nicht nur selektive Momentaufnahmen!

2. Was ist der PING eigentlich?

Vereinfacht gesagt versteht man dadurch die Zeitspanne, welches ein Datenpaket benötigt zwischen zwei Servern oder Endgeräten benötigt. Das kann man sich vereinfacht vorstellen wie einen Ping-Pong Ball, nur dass es sich um ein Datenpaket handelt. Schickt z.B. ein Nutzer eine Anfrage an einen anderen Server (z.B. durch Drücken eines Buttons), benötigt dies zunächst eine gewisse Zeit bis zum Zielserver. Die Wege von Datenpaketen im Internet ist nämlich nicht linear, folgt also keineswegs zwingend der kürzesten Distanz. Es ist gut möglich, dass dieses zunächst über mehrere Länder und Knoten wandert, auch wenn der Server nur wenige Kilometer entfernt steht. Bis zur Antwort und dem Rücktransport des Datenpaketes zum Nutzer vergeht abermals Zeit. Die gesamte Dauer von Hin und zurück nennt man Round-Trip-Time oder eben verkürzt „Ping“.

3. Wie schnell ist der PING bei 5G üblicher Weise?

5G Netzdemos Pingzeiten Analyse
Das lässt sich so ohne weiteres leider nicht sagen. Technisch gesehen sind in etwa 1-10 Millisekunden mit 5G machbar. Einer frühen Studie der GSA von 2019 zufolge, rangieren die meisten Werte dabei im Bereich von unter 1 Millisekunde bis 5 ms. Der überwiegende Teil der Messwerte betrug zw. 1 und 2 ms. Rechts finden Sie übrigens die Ergebnisse im Überblick als Grafik.

Allerdings bezogen sich die Werte auf "echtes 5G", auch 5G-Standalone genannt. Meist kommt heute aber noch eine Art Fake 5G zum Einsatz (non standalone), wo 5G nur über 4G übergestülpt wird. Dann gibt es praktisch keine Verbesserungen bei der Latenzzeit. Frühe Praxistests mit 5G-Smartphones im Netz der Dt. Telekom oder Vodafone (siehe hier), zeigten daher zunächst noch relativ hohe Werte über 20 ms.

Erst sei 2022 wird nach und nach mit richtigem 5G, also standalone nachgerüstet. Vodafone machte hier mit seiner 5G+ Aktion von sich reden. Die Telekom und O2 bauen ebenfalls standalone-Netze aus. Es wird aber wahrscheinlich noch Jahre dauern, bis es zu einer nennenswerten Abdeckung bundesweit kommt. PS: Auch das Smartphone muss standalone unterstützen - bei längst nicht jedem 5G-Modell ist dies der Fall.

4. Wofür benötigt man geringe PING-Zeiten?

Normaler Weise ist der Ping nicht elementar, wenn man z.B. nur im Internet surft. Zwischen 30 und 50 Millisekunden (ms) sind objektiv kaum Unterschiede auszumachen. Es gibt aber auch zeitkritische Anwendungsbereiche, die von besonders niedrigen Pingslaufzeiten profitieren. Das populärste Beispiel sind Computerspiele, wo es auf Reaktionszeit ankommt. Oder aber bei Video- und Internettelefonie. Bei zu hohen Werten (>300 ms), fällt man sich stetig ins Wort. 5G soll aber nicht nur für Privatkunden die Mobilfunknutzung revolutionieren, sondern auch im industriellen Bereich. Autonomes Fahren oder intelligente Maschinensteuerung sind dabei nur zwei Beispiele. Hier kommt es mitunter auf extrem niedrige Latenzzeiten an (uRLLC). Gerade im Straßenverkehr könnten wenige Millisekunden über Unfall oder nicht entscheiden.


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