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5G Tarife

Wer wird welche 5G-Zugänge und wie schnell werden diese?


Die Industrie arbeitet bereits seit einigen Jahren am LTE-Nachfolgestandard, kurz 5G. Doch wann wird es entsprechende Tarife geben und von wem? Wird es Verbesserungen geben und welche? Wir gehen den Fragen an dieser Stelle für Sie nach.

Wo liegen die Vorzüge?

Tarife auf Basis der 5. Mobilfunkgeneration werden einige Verbesserungen mit sich bringen, insbesondere was Energieverbrauch und Geschwindigkeit angeht. Die Kunden sollen vereinfacht gesagt, von einem weit besseren Nutzungserlebnis profitieren – sowohl in puncto Schnelligkeit als auch Zuverlässigkeit. Bis jetzt hat jeder Evolutionssprung zu einem fundamentalen Wandel in der Gesellschaft geführt. Etwa von 2G auf 3G oder von 3G auf 4G (LTE). Diesmal könnten die Änderungen sogar noch weit größer ausfallen, als in der Vergangenheit.


Wie schnell werden die Tarife?

Extrem schnell! Aktuell werden Geschwindigkeiten von (theoretisch) gut 10 GBit angepeilt. Wir rechnen zum Start in Deutschland (ca. 2022) mit Praxiswerten um die 1000 MBit, 1-2 Jahre später könnten aber bereits 5.000 MBit auf dem Tacho stehen. 5G hat allerdings Potenzial für ein Vielfaches dieser Leistungen.

Wer wird 5G-Tarife bieten?

Fest steht aktuell schon, dass die führenden deutschen Netzanbieter sich intensiv an der Forschung und Entwicklung beteiligen. Mehr dazu hier. Daher ist davon auszugehen, dass Telekom, Vodafone und O2 planen, entsprechende Tarife anzubieten.

Teurer oder billiger?

Als LTE ca. 2011 eingeführt wurde, lagen die Preise deutlich über herkömmlichen 3G-basierten Angeboten. Mitunter mussten Verbraucher das Doppelte bis Dreifache für die Highspeed-Tarife entrichten. Seit ca. 2015 ist LTE praktisch der „Standard“ im Mobilfunkbereich, so dass kaum noch Mehrkosten anfallen. Ähnlich wird es mit der Einführung von 5G laufen. Es ist also sehr unwahrscheinlich, dass eine neue Mobilfunktechnik zu sinkenden Preisen führt. Schließlich müssen die Netzanbieter teils erhebliche Investitionen wieder einfahren. Neben den Ausbau- und Umrüstungskosten, werden wieder Milliardensummen im Zuge der ersten Frequenzauktion erwartet.