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Wechsel zu 5G

Lohnt der Umstieg auf den LTE-Nachfolger?


Seit 2020 ist plötzlich „5G“ in aller Munde. Der neue Funkstandard soll deutlich schneller und zuverlässiger sein als die Vorgänger. Doch lohnt jetzt schon der Wechsel und wenn ja für wen? Was muss man beim Wechsel beachten und wieviel kostet das überhaupt?

Lohnt der Wechsel zu 5G?

Altlasten: Viele telefonieren und surfen noch mit 2G/3G

2020 jährte sich die Einführung von LTE (4G) bereits zum 10. Mal. Doch auch über eine Dekade später nutzen noch längst nicht alle Mobilfunkkunden die bessere Technik. Auch wenn seither nahezu alle Tarife 4G unterstützen. Das liegt teils daran, dass etliche Kunden noch veraltete Handys/Smartphones einsetzen, die kein LTE beherrschen. Auch veraltete SIM-Karten können den Zugang zum LTE-Netz verwehren. Oder zu guter Letzt Uralt-Verträge mit ungünstigen Konditionen. Vor diesem Hintergrund liegt für diese Verbrauchergruppe die Frage nach einem Umstieg auf 4G statt 5G näher.


Handytarif: 4G oder doch schon 5G?

Durch die Berichterstattung in den Medien über das neue 5G, werden sich viele Verbraucher fragen, ob denn ein baldiger Umstieg auf 5G fähige Tarife denn schon sinnvoll oder sogar nötig ist? Dies lässt sich wie so oft nicht mit einem einfachen ja oder nein beantworten.

Einerseits bedeutet der Wechsel, wie wir noch sehen werden, einen mehr oder minder großen finanziellen Aufwand. Andererseits sind die Bedürfnisse von Kunde zu Kunde verschieden. Wer mit seinem 4G-Zugang am Smartphone bisher zufrieden ist und nie Gedanken hat wie „Heute ist es aber wieder sehr langsam“, wird aus dem Wechsel auf 5G bislang kaum einen Mehrwert ziehen.

Bei Verbrauchern, die ständig am Smartphone Videos streamen, große Datenmengen laden oder stets up2date sein wollen, ist 5G hingegen ideal. Dank der Geschwindigkeitsvorteile, reduziert sich die durchschnittliche Ladezeit enorm, teils bis Faktor 10 im Vergleich zu LTE. Im wenigen Jahren soll 5G sogar noch viel flotter werden.

Zwischenfazit: Ein Wechsel auf einen 5G-Vertrag lohnt für alle, immer kompromisslos die schnellst mögliche Datenverbringung haben möchten und auch mit 4G teils schon an Grenzen stoßen...

Was kostet der Wechsel von LTE zu 5G?

Zunächst die erfreuliche Nachricht: Für 5G fallen im Regelfall keine Extrakosten im Vergleich zu LTE an. Alle Vertragstarife der Dt. Telekom (MagentaMobil) und von Vodafone (Red), bieten den 5G-Standard inklusive, also ohne Aufpreis. O2 und 1&1 offerieren 5G dagegen nur in einigen Premium-Tarifen. Je nach gewähltem Tarif und Anbieter, sind 5G-fähige Allnetflats aktuell ab ca. 30 Euro monatlich erhältlich. Welche Angebote es genau gibt, zeigt tagesaktuell hier unser großer, unabhängiger 5G-Allentflat Vergleich.

Ein 5G-fähiger Tarif an sich ist aber nur eine Seite der Medaille. Ohne 5G-fähiges Smartphone, bleibt es leider beim gewohnten 4G-Empfang. Nachdem diese anfänglich extrem teuer waren, sind günstige Modelle heute schon für unter 400 € zu haben. 5G ist damit bereits im mittleren Preissegment angekommen.

Internet für zuhause: Wechsel von 4G zu 5G hier sinnvoll?

Bisher haben wir nur den Einsatz der Mobilfunktechnik am Handy betrachtet. LTE und 5G können aber auch als Festnetzalternative genutzt werden. Vor allem dort, wo der Ausbau noch schlecht und die Internetzugänge zu langsam sind. Vodafone bietet z.B. mit den Gigacube-Tarifen solch ein Angebot. Hier kann der Wechsel zu 5G durchaus einen Performancevorteil bedeuten, sofern vor Ort der Standard schon ausgebaut wurde. Mehrkosten fallen hier ebenfalls nicht an. Was im Einzelnen schon möglich ist und wie teuer, erfahren Sie hier detailliert in unserem 5G für Zuhause Ratgeber.

Was muss ich bei einem Wechsel beachten?

Für einen reinen Tarifwechsel beim selben Anbieter, genügt schon ein Anruf beim Kundendienst. Sollte ein Wechsel des Anbieters nötig werden, benötigen Sie zunächst Kenntnis vom Ende der Vertragslaufzeit des aktuellen Tarifes. Daraus leitet sich der spätest mögliche Kündigungstermin ab. Beide Daten finden Sie auf der letzten Rechnung.

Beispiel: Kündigungstermin auf der Mobilfunkrechnung bestimmen

Kündigen Sie schriftlich bis zum genannten Termin und teilen mit, dass Sie zu einem neuen Anbieter wechseln werden. Sofern die Rufnummer mitgenommen werden soll, bitte auch dies im Kündigungsschreiben erwähnen. Sobald Sie eine Bestätigung erhalten haben, kann das neue Angebot/Tarif bestellt werden. Der neue Anbieter setzt sich dann mit dem alten in Verbindung. Anschließend wird ein Portierungstermin genannt, ab dem der neue Anbieter übernimmt. Ohne Rufnummermitnahme, können Sie natürlich direkt bestellen und den alten Provider kündigen – wieder auf die Fristen achten.