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Internet für Kassensysteme (überall)

Lösungen für Foodtrucks, Imbisse, Marktstände etc.


Kontaktloses Bezahlen per Karte, Smartphone oder Smartwatch gehört für die meisten Verbraucher heute fest zum Alltag. Selbst auf dem Wochenmarkt wollen immer mehr Kunden auch ohne Bargeld bezahlen können. Etliche Finanzdienstleister bieten dafür passende Lösungen. Allerdings benötigen diese stabiles Internet an jedem Ort, wo man gerade tätig ist. Wir zeigen, welche Möglichkeiten, Anbieter sowie Tarife es für Gewerbetreibende gibt und was Sie unbedingt beachten müssen.


Kartenzahlung für überall via Homespot-Router

Betreiber klassischer Restaurants und Ladengeschäfte können direkt vor Ort auf DSL oder Glasfaser für die Internet-IT setzen. Gewerbetreibende, die ortsungebunden Waren oder Dienstleistungen anbieten (nomadisch), haben darauf technisch bedingt keinen Zugriff. Hier braucht es eine mobile Lösung, die zuverlässig überall in Deutschland den nötigen Internetzugang für elektronische Kassensysteme zuverlässig zur Verfügung stellt.

Glücklicher Weise hat sich das Mobilfunknetz in Deutschland in den vergangenen 10 Jahren enorm verbessert. Dank LTE und 5G, gibt es heute fast an jedem Ort schnelles Internet via Funk. Spezielle Homespot-Tarife mit Mobilfunkrouter bieten nahezu denselben Komfort und Leistung, wie stationäre Glasfaserzugänge. Hier erfahren Sie, was möglich ist und was Sie dafür benötigen!

Praxisbeispiel: Homespot-Router für Kassensystem

Branchen & Szenarien, wo Homespot-Router die ideale Lösung sind

Beim Thema mobiles Internet für elektronische Kassensysteme, denkt man sicher in erster Linie an Foodtrucks oder Imbissläden. Aber es gibt eine ganze Reihe von Zielgruppen und Szenarien, für die solch eine Homespot-Router die ideale Lösung ist:


  • Marktstände und Wochenmarkt-Händler (Gemüse, Blumen, Feinkost, Fisch, Bäckerei-Verkaufswagen)
  • Kioske, Imbisse, Foodtrucks, Strandbars, kleine Biergärten (saisonal / temporär)
  • Eventgastronomie (Festivalstände, Messe-Catering, mobile Bars, Cocktailstände)
  • Touristische Saisonbetriebe (Almhütten, Berghütten, Ferienhof-Läden, Bootsverleih mit Kasse)
  • Caterer mit wechselnden Locations (Hochzeiten, Firmenfeiern, Sportvereine)
  • temporäre Verkaufsflächen im Handel (Shop-in-Shop, Aktionsflächen, Outlet-Pop-up)
  • Mobile Dienstleister mit Kassenpflicht (Friseur/Barber „on tour“, Kosmetik, Nagelstudio mobil)
  • Handwerk & Service mit Vor-Ort-Abrechnung
  • Vereine/Institutionen mit Verkauf (Stadionkioske kleiner Clubs, Vereinsheime, Schulfeste)
  • Click-&-Collect-Ausgabepunkte / temporäre Abholstationen

aber auch ...


  • Standorte mit problematischer Gebäudeinfrastruktur (Altbau, Denkmalschutz, keine Leitungswege): LTE/5G als Primär- oder Übergangslösung.
  • Temporäre Baustellen- oder Projektbüros (auch im Gastro-Kontext: Umbauphase, Zwischenlocation): schnelle Inbetriebnahme, später Umzug.


Anforderungen für mobile, bargeldlose Kassensysteme

Sofern Sie die Internetversorgung primär für ein Kassensystem benötigen, zählen weniger superschnelle Datenraten und viel Volumen. Gefragt sind vor allem Zuverlässigkeit, niedrige Latenz (Ping) und Dauerbetriebstauglichkeit. Wer zusätzlich seine Kunden noch mit Gast-WLAN versorgen will, muss weitere Vorkehrungen treffen, dazu später mehr! Allgemein sollten vor diesem Hintergrund Anbieter mit exzellentem Mobilfunknetz und hoher Netzabdeckung bevorzugt werden.

In unabhängigen Mobilfunk-Netztests der letzten Jahre, belegte stets die Deutsche Telekom den 1. Platz. Danach folgen O2 (seit 2025) und Vodafone. Beide sind heute in etwa auf dem gleichen Niveau. O2 führt mittlerweile in punkto Reichweite sogar vor Vodafone, dafür ist Vodafone bei der Performance oft noch O2 überlegen. Bei Netzabdeckung, Zuverlässigkeit und Performance führt aber die Telekom weiter mit größerem Abstand.

Anbieter und Tarife für Internet über mobile Homspots

Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Tarifangeboten, die solche Lösungen als DSL-Ersatz bieten. In der Regel sind diese zwar für Privatkunden gedacht, können aber natürlich für jeden Zweck verwendet werden. Wir wollen uns folgend auf Tarife konzentrieren, bei denen wir finden, dass sie eine praxisnahe Lösung für Gewerbetreibende bieten. Einige haben sogar Varianten speziell für Geschäftskunden.

Platz 1: Vodafone
Vodafone

Unser Top-Tipp für Kassensysteme geht an Vodafone. Das Unternehmen bietet schon seit über 10 Jahren einen DSL-Ersatz über LTE bzw. heute auch 5G. Der Tarif dazu nennt sich „Gigacube“, benannt nach dem gleichnamigen Router dazu. Mit der Gigacube-SIM bestückt, versorgt die Box beliebig viele andere Geräte mit WLAN. Über LTE können bis zu 300 MBit/s erreicht werden, via 5G sogar perspektivisch über 1000 MBit/s.

Je nach Region und Mobilfunkfunkausbau! Die Tarife sind wegen ihrer Zuverlässigkeit (gutes Netz) und Leistungsfähigkeit sehr beliebt. Los geht es ab rund 36 € monatlich (brutto). Optional bietet Vodafone auch eine Business-Variante des Gigacubes.




Platz 2: Congstar
congstar

Eigentlich ist congstar eine waschechte Privatkundenmarke. Aber der congstar Homespot eignet sich ganz hervorragend auch für unsere Zwecke! Realisiert werden die Tarife nämlich über das Netz der Deutschen Telekom. Congstar bietet zu den Tarifen wahlweise auch sehr preiswerte, gute 5G-Router – auch optimiert für den mobilen Einsatz. Die Angebote sind zudem sehr preiswert. Los geht es schon ab 20 € monatlich.




Platz 3: O2
O2

Den 3. Platz vergeben wir an die O2 Datentarife. O2 bietet zwar auch einen Homespot-Tarif, allerdings kann dieser leider nur stationär an einer Adresse betrieben werden und ist somit bestenfalls für Ladenlokale geignet. Damit wir aber auch als 3. Option ein Angebot im O2-Netz vorstellen können, fällt die Wahl auf die regulären Datentarife des Anbieters. Sie müssen also selbst für einen passenden 5G-Router sorgen.




Platz 4: Aldi

Als letztes wollen wir noch den Aldi-Homespot erwähnen für alle, die ein besonders preisgünstiges Angebot suchen. Aldi hat nicht nur Prepaid-Tarife für Smartphones im Angebot, sondern auch einen Homespot-Tarif. Realisiert wird das Ganze über den Netzpartner O2. Die Tarife starten bereits ab rund 20 € monatlich und bieten viel Datenvolumen für wenig Geld – ganz ohne Mindestvertragslaufzeit.





Vergleich Homespot-Tarife Vodafone congstar O2 Telef. Aldi
Netzanbieter Vodafone Dt. Telekom O2 O2
Datenrate bis 300 MBit
(5G mehr)
50-100 MBit 300 MBit
(5G mehr)
100 MBit/s
Uploadrate bis ca. 50-100 MBit 25-50 MBit/s 25 MBit/s
Datenvolumen 100-400 GB 150-300 GB
5G-fähig ja ja ja ja
bundesweit nutzbar ja ja ja ja
Preis pro Monat ab 36.95 € ab 20 € ab 19.99 € ab 19.99 €
Geschäftskundentarif möglich ja nein nein nein
unsere Wertung 5 von 5 Sterne 5 von 5 Sterne 3 von 5 Sterne 3 von 5 Sterne
direkt zum Anbieter



Tarife speziell für Gewerbekunden

Einer der oben genannten hat auch eigene Businesskundenvarianten im Angebot. Der Preis ist gleich (nur netto). Im Gegensatz zu den Privatkundenvarianten, profitiert man aber von einem bevorzugten Kundenservice bei Problemen und bekommt direkt eine Firmenkunden-Rechnung. Hier geht es zur Gigacube Business-Variante.


Praxisbeispiel: Funkrouter für ein Kassensystem in einem Kiosk

Praxisbeispiel: Funkrouter für ein Kassensystem in einem Kiosk


Wieviel Datenvolumen benötige ich für Payment-Systeme?

Das kommt auf den Einsatzzweck an. Sofern Sie nur ein Kassensystem betreiben und ggf. selbst darüber hin und wieder kurz surfen wollen, genügen 50-100 GB monatlich vollkommen. Wer seinen Kunden auch freies WLAN anbieten möchte, braucht deutlich mehr! Hier sollten es schon über 200 GB sein – ideal wären Tarife mit unlimitiertem Volumen. Das bietet von den genannten Providern oben aktuell nur Vodafone.

Praxis-Setup für Normalbetrieb & Ausfallsicherheit

Wir empfehlen aber, das System für Kassen/Backoffice und Gast-WLAN strikt zu trennen. Am Besten über einen eigenen Router und Tarif. Vor allem damit das Bezahlsystem nicht durch Überlastungsspitzen durch die Kundennutzung gebremst wird, aber auch aus Sicherheitsaspekten. Fritz!Box-Router bieten ein sehr gutes Gast-WLAN-Management. Die Geräte gibt es auch speziell für 5G, wie die FritzBox 6860.

Wer 100% Ausfallsicherheit benötigt, braucht zudem ein Fallback/Failover Schutz. Das geht entweder durch einen Router mit Dual-SIM (gibt es kaum) oder man hält einen zweiten Router mit anderem Netzanbieter(!) vor, was natürlich doppelte Kosten verursacht.

Ausfallsicherheit geht aber auch etwas einfacher. Wer ein Mobilfunk-Fritzbox verwendet, kann im Notfall/Netzausfall mit einem einfachen Trick die Internetverbindung weiter aufrechterhalten. Vorausgesetzt, Sie nutzen an ihrem Smartphone einen anderen Netzanbieter. Gemeint ist Internet per USB-Tethering. Wie das geht, zeigen wir hier.


Homespot auch im klassischen stationären Handel?

Bisher haben wir vor allem Einsatzszenarien beleuchtet, die mobil ihre Waren und Dienste anbieten. Aber auch im stationären Einzelhandel können Homespot-Router eine gute Alternative zum klassischen Internetanschluss über DSL oder Glasfaser sein und sogar Geld sparen. Nicht immer muss es gleich ein sündhaft teurer und superschneller Glasfaseranschluss sein! Vor allem dann, wenn es sich um kleinere Geschäfte handelt, die Internet überwiegend oder ausschließlich für die Kasse benötigen. Dann genügt bereits eine simple Funklösung für um die 20-40 € monatlich, sofern die Mobilfunkabdeckung vor Ort gut genug ist. Alle möglichen Tarife und Anbieter haben wir hier für Sie im Vergleich gelistet.


Anbieter für mobile Kassensysteme im Überblick

Wenn Sie noch keinen passenden Anbieter für mobiles Zahlen gefunden haben – folgend finden Sie eine Übersicht beliebter und günstiger Lösungen.

Vergleich: mobile Kassensysteme (Auswahl)

Fokus: mobile Nutzung (Foodtruck, Marktstand, Pop-up), rechtssichere Kasse (TSE) und Kartenzahlung. Angaben sind vor Veröffentlichung zu prüfen.

Anbieter Geeignet für Fixkosten (Software) Kartengebühr (Richtwert) TSE Hinweis
0 Anbieter

Weiterführendes zum Thema

» 5G-Tarife für Geschäftskunden im Vergleich
» Wie schnell ist 5G von Vodafone?