FUNK
Echte unlimitierte Allnetflat von Freenet für unter 20 €

Vor 7 Jahren startete Freenet erstmals seinen „FUNK“-Tarif. Damals wie heute eine echte Sensation auf dem Mobilfunkmarkt. Keine andere, echte Allnetflat mit unbegrenztem Datenvolumen war und ist nach wie vor so günstig. Wir zeigen, was der Tarife alles bietet und welche Besonderheiten Interessenten unbedingt kennen müssen!
Funk „is back“
Wie schon erwähnt, gibt es den Tarif bereits seit 2019. Nach einem fulminanten Erfolg, hatte Freenet aber leider das Angebot Mitte 2023 die Datenrate von damals 225 MBit/s auf nur noch 15 MBit reduziert. Auch 5G wurde selbst dann nicht eingeführt, als längst jeder Prepaid-Tarif schon 5G hatte. Das Angebot war also nicht mehr zeitgemäß und unattraktiv geworden.
Im November 2025 dann das fulminante Comeback: Der Tarif heißt seither nur noch „FUNK“ und bietet jetzt mehr denn je für weniger Geld!
1. Tarife, Kosten & Möglichkeiten: Was bietet Funk von Freenet?
Das Angebot ist besonders Nutzerfreundlich, da es nur zwei Tarifoptionen gibt. Regulär kostet Funk 19.99 € monatlich. Mit enthalten ist zunächst die Sprach- bzw. Telefonflat, welche alle Gespräche innerhalb des deutschen Fest- und Mobilfunknetzes abdeckt. Auch auf Reisen innerhalb der EU.
Der eigentliche Knaller ist aber der Internet-Zugang, mit dem bis zu 300 MBit/s über LTE und 5G möglich sind. Wie wir unten im Test noch sehen werden, stimmt das aber nicht ganz! Aber nicht wie sonst mit 30, 50 oder 100 GB, sondern völlig unlimitiert. Eine echte Datenflatrate also ohne Netz und doppelten Boden, wie es z.B. bei den Unlimited on Demand Angeboten der Fall ist.
Solche echten Unlimited-Tarife gibt es natürlich schon seit Jahren und sind heute keine wirkliche Besonderheit mehr: Besonders ist aber sehr wohl der Preis. Denn bei den vier Netzbetreibern Telekom, Vodafone, O2 und 1&1 kosten Unlimited-Allnetflats im günstigsten Fall 40 € monatlich bis hin zu 80 €. Selbst bei Aktionsangebote sinkt der Preis kaum unter 35 €. FUNK bietet den gleichen Funktionsumfang im O2-Netz nun für schlappe 19.99 € / Monat! Also zum Bruchteil der Kosten die sonst anfallen!
Optional kann man auch auf eine tagesweise Abrechnung umstellen. Jeder Tag kostet dann 0.99 €. Auf den Monat gerechnet sind das aber rund 10 € mehr. Auf den ersten Blick macht das natürlich keinen Sinn, zumal jeder Tag einzeln abgerechnet wird. Das sorgt für 30 zusätzliche Abbuchungen auf dem Konto bzw. in Paypal jeden Monat was schnell unübersichtlich wird! Leider bündelt Funk die Posten nicht und rechnet am Monatsende ab! Allerdings gibt es die volle Datenrate von 300 MBit/s leider nur im Tages-Tarif. Bei monatlicher Abrechnung für 19.99 € ist die Transferrate auf 50 MBit/s im Download und 25 MBit/s beim Upload beschränkt.

2. Vorteile im Überblick
Hier noch einmal alle Vorzüge des Funk-Tarifes in der Kurzzusammenfassung.
- echte unlimitierte Datenflat für 19.99 €
- günstigstes Angebot am Markt
- keine on-Demand Schummel-Flat (siehe hier)
- im gut ausgebauten O2-Netz (99 % 5G-Abdeckung)
- EU-Roaming inkl.
- flotte 300 MBit/s (Tagestarif) bzw. 50 MBit/s (Monats-Tarif)
- Steuerung, Kundendienst etc. komplett über App
- VoLTE/WLAN-Calling, Tethering
- eSIM (obligatorisch)
3. Besonderheiten des Anbieters
Bei Funk handelt es sich um keinen „normalen“ Mobilfunkanbieter. Funk war sogar der erste, der ausschließlich als App-Provider auftritt. Das bedeutet: Sämtliche Funktionen sind nur über die hauseigene App steuerbar. Das umfasst auch die Bestellung und Kündigung! Direkt auf der Funk-Webseite kann der Tarif NICHT bestellt werden – nur per App.
Hier Link und QR-Code zur nötigen App im Google Playstore bzw. Applestore:
Anfangs war sogar nur die Bezahlung per Paypal möglich. Mittlerweile bietet Funk aber optional Zahlung per SEPA-Lastschrift.
Seit der Tarifumstellung Ende 2025 gibt es noch eine weitere Besonderheit: Der Tarif wird nur noch per eSIM bereitgestellt. Eine klassische SIM-Karte ist nicht vorgesehen. So wie wir die FAQ auf der Seite verstehen kann diese nur noch in Rücksprache mit dem Support in Ausnahmefällen gewährt werden. Auch gibt es keine Multi-SIM Funktion.
4. FUNK als stationärer Heim-Tarif und Festnetz-Ersatz?
DSL, Kabel oder Glasfaser abmelden und FUNK nutzen? Für knapp 30 € (Tagestarif) und bis 300 MBit mag sich der ein oder andere denken, da kann ich doch meinen teuren Kabel- oder DSL-Tarif kündigen und viel Geld sparen. Da sich sicher viele die Frage stellen, wollten wir das natürlich genauer wissen und haben den Test gemacht. Soviel vorweg: Es ist möglich mit einem kleinen „aber“!
In der Vergangenheit hat das der Anbieter allerdings nicht gerne gesehen und mehrfach versucht den Einsatz derart zu unterbinden. Der „eSIM only“ Ansatz mit App-Kopplung ist wohl der aktuelle Versuch zumindest ein Großteil der Kunden davon abzubringen. Die direkte Verwendung in einem LTE- oder 5G-Router ist so aktuell nicht möglich. Das was Kritiker der eSIM schon früh anführten, wird also leider hier umgesetzt. Zwar gibt es ja mittlerweile Router-Wahlfreiheit. Da der Tarif explizit als Handytarif beworben wird, verletzt Freenet hier kein Gesetz, denn der Betrieb ist ja wie vorgesehen auf jedem Handy mit eSIM möglich.
Wie wir unten unter Punkt 6.6 folgend noch zeigen, ist es dennoch mit kleinen Einschränkungen möglich FUNK auch als Festnetzersatz für schnelles WLAN zuhause zu nutzen. Über zwei verbleibende Lücken!
6. Erfahrungs- und Testbericht: So schlägt sich der Tarif in der Praxis
Die Redaktion von 5G-Anbieter.info hat sich das Angebot natürlich für Sie ganz genau angesehen. Taugt „FUNK“ wirklich als High-End Ersatz zum Tiefpreis oder erweist sich der Tarif als Blender? Wir haben den Test gemacht und 1 Woche die eSIM täglich genutzt!
6.1 Bestellung von Freenet Funk – so geht es
Wie schon angedeutet, lässt sich FUNK nicht ebenso im Laden oder auf einer klassischen Webseite bestellen. Es braucht einzig die App für den Bestellvorgang. Oben finden Sie den QR-Code oder Link.
Und so läuft die Bestellung konkret ab: Nach Installation der App kann man sich bereits für einen der beiden Tarif entscheiden – also täglich oder monatlich. Aber keine Angst, die Wahl lässt sich jederzeit wieder ändern! Folgend soll man ein Kundenkonto anlegen mit Mailadresse und Passwort, gefolgt von der Eingabe aller nötigen Eckdaten, wie Name, Anschrift etc.
Die gesetzlich vorgeschriebene Identitätsprüfung erfolgt ebenfalls direkt im Anschluss in der App per Ausweis. Dazu muss man ein Foto erstellen und sein Gesicht per Selfi-Funktion kurz in einem vorgegebenen Ausschnitt platzieren. Anschließend wird ein kurzes Mini-Video erstellt um zu Prüfen, ob das Gesicht mit dem im Ausweis übereinstimmt.
Leider brauchte ich bei diesem Schritt knapp 10 Anläufe. Obwohl ich mich an die Anweisungen hielt, hatte bei der Aufnahme des Selfi „immer etwas nicht geklappt“. Da sollte man vielleicht noch mal nachbessern, denn hier könnten viele genervt abbrechen – ich war zumindest kurz davor.
Hat der Schritt der Identifikation geklappt, dauert die Prüfung nochmal ca. 1-5 Minuten. Nicht wundern, wenn man also eine Meldung bekommt wie „Timeout: Wir haben noch kein Ergebnis erhalten". Danach ging es aber kinderleicht weiter. Nur nochmal alle Daten in der Zusammenfassung bestätigen, den Tarif erneut wählen und fertig!
Was nun noch fehlt ist die Aktivierung der eSIM. Das macht der Anbieter selbst und dauerte in meinem Fall ca. 10 Minuten. Die Meldung dazu steht auf der Startseite ganz oben in der App. Hat man auch hier grünes Licht, muss die eSIM nur noch im Handy aktiviert werden.
6.2 eSIM aktivieren
Wahrscheinlich wird es das erste Mal sein, dass Sie eine eSIM am Handy einrichten. Die Technik ist zwar nicht mehr ganz neu, aber passende Endgeräte und Tarife sind erst seit wenigen Jahren Massenware. Überwiegend werden heute noch klassische Plastik-SIMs verwendet. Zur Einrichtung gehen Sie vom Prinzip wie folgt vor:
Die App selbst bietet eine kleine Hilfe bzw. Schritt für Schritt Anleitung. Darin finde man auch den nötigen Aktivierungscode. Kopieren Sie diese in die Zwischenablage und rufen dann die Systemeinstellungen auf oder suchen in den Einstellungen nach eSIM. Irgendwo sollte es da einen Punkt á la „eSIM hinzufügen“ geben. Mit Android 16 saht die Einrichtung wie folgt aus. Klicken Sie auf „eSIM einrichten“. Leider wird nun das Scannen eines QR-Codes verlangt, den wir aber nicht haben. Die Lösung: Klicken Sie oben auf „Führe diese Schritte zur Fehlerbehebung aus“ klicken. Etwas besser wäre vielleicht ein Linktext wie „ich habe keinen QR-Code“ gewesen, aber gut…
Nun kann man auf „Aktivierungscode eingeben“ klicken. Posten Sie diesen in das passende Feld. Danach sollte die Meldung „Für dieses Gerät ist 1 Willkommens-eSIM verfügbar“ erscheinen. Nach einer kurzen Einrichtungszeit vom System (ca. 1-2 Minuten“ ist diese dann nutzbar.
Aus dem „Willkommen“ wird dann auch „freenet FUNK“ mit Ihrer Telefonnummer. Hat man noch eine klassische SIM eingelegt, lässt sich diese nun bequem umschalten bzw. wechseln.
6.3 Test: Was taugt das Angebot in der Praxis?
Telefontechnisch ist der Tarif auf der Höhe der Zeit. Als Nutzer stehen Ihnen alle modernen Telefonie-Netzdienste, wie WLAN-Calling oder VoLTE zur Verfügung. Voice over 5G wird bei O2 sicher ebenfalls in den kommenden Jahren Stück für Stück ausgerollt.
Weit wichtiger ist hingegen die Frage, wie gut ist das Internet? Denn das ist ja der zentrale Vorteil bzw. USP dieses Tarifes. Genutzt wird ja das O2-Netz, was bereits eine 5G-Abdeckung von 99 Prozent aufweist. Sollte mal vor Ort 5G noch nicht möglich sein, springt natürlich LTE ein. Laut Tarifbeschreibung sind, bei tagesweiser Abrechnung von 99 Cent, über LTE und 5G bis zu 300 MBit/s möglich bzw. 50 MBit Uploadrate. Auf dem Papier also durchweg ideal! Im Praxistest gab es aber einige Überraschungen!
6.4 Speedtest
Nachdem die eSIM aktiviert war, musste natürlich als erstes ein Speedtest gemacht werden. Kann der knapp 30 € teure Tarif (bei tagesweiser Abrechnung) wirklich mit den Premiumangeboten von Vodafone und Telekom mithalten, die mehr als doppelt so teurer sind? Das erste Ergebnis brachte ein kleines „WOW“ heraus. Völlig unerwartet schoss die Datenrate deutlich über 300 MBit und marschierte schnurstracks Richtung 500 MBit/s!
Der Test fand im Büro statt, also in der Nähe der Leipziger Innenstadt. Mehrere Netztests zeigten in der Vergangenheit, dass wir hier mit eines der besten und schnellsten Netze in Deutschland haben. Aber das Ergebnis schlug die Erwartungen deutlich.
Natürlich folgten noch viele weitere Speedtests, auch mit anderen Tools, aber durchweg mit ähnlichen Werten um die 400-500 MBit/s. Die Uploadrate reichte in der Spitze sogar bis 76 MBit/s.
Gemessen wurde mit einem Google Pixel 8 Pro wobei die App „Netmonster“ relativ guten Empfang mit -88 dBm (RSRP) und -6 dB RSRQ bescheinigte.
ABER: Die Top-Ergebnisse fanden sogar noch mit non-standalone statt. Also 5G NSA auf 3500 MHz gepaart mit LTE auf 1800 MHz. In der Spitze wurde 4-fach Carrier-Aggregation verwendet. Mit 5G SA wären also theoretisch sogar noch deutliche Reserven drin!
Danach wechselte ich den Tarif von tagesweiser Abrechnung auf monatlich für 19.99 €. Wie in den Tarifbeschreibungen einzusehen, reduzierte sich dann die Datenrate auf maximal 50 MBit/s.
6.5 „Heavy Downloads“ im Härtetest
Viele werden jetzt sicher denken, dass so hohe Datenraten ja sicherlich nur kurzfristig zur Verfügung stehen und nicht permanent. Das ist natürlich richtig. Aus diesem Grund und als Stabilitätstest, haben wir auf speedtestx.de eine 10 GB große Datei am Handy runtergeladen.Im Alltag wird man so riesige Dateien wohl nie wirklich am Handy runterladen. Aber der Test ist ideal um zu sehen, ob der Download ggf. abbricht (Stabilität) und wie lange der Vorgang dauert. Aus der gemessenen Zeit habe ich die durchschnittliche Downloadrate in MBit/s errechnet.
Für die 10 GB Datei brauchte das Handy (mit Monatstarif für 19.99 €) 30 Minuten und 10 Sekunden. Das entspricht umgerechnet rund 44 MBit/s, was sich ganz gut mit den späteren Speedtests von 50 MBit/s deckt. Das bedeutet, die Datenrate konnte im Schnitt ziemlich gut gehalten werden und Abbrüche gab es ebenfalls keine.
6.6 FUNK als Festnetzersatz – so klappt es!
Durch eSIM und App-Zwang hatte ich eigentlich den Tarif für das Vorhaben schon abgeschrieben. Aber es gibt zwei simple Auswege die ich hier vorstellen möchte.
Lösung 1: Den ersten Ansatz beherrscht praktisch jedes Smartphone und Tablet: Tethering! Dabei verwandelt man das Gerät per Klick ein einen kleinen Mini-Router. In der Regel lassen sich bis zu 10 weitere Geräte so via WLAN mit Internet versorgen. Wenn man nur hin und wieder einen Laptop oder TV derart ans Internet anbinden möchte, kann dafür sein Alltagshandy nutzen.
Wer den Tarif aber ohnehin rein als stationären Zugang nutzen möchte, sollte darüber nachdenken, ein zweites Smartphone – idealer Weise mit 5G – nur für diesen Zweck einzusetzen. Die Stromversorgung kann dann permanent über ein Handynetzteil erfolgen.
Einziger Nachteil: Die Reichweite ist natürlich nicht optimal, um mehrere Räume gut abzudecken. Aber ein handelsüblicher WIFI-Repeater kann auch den Handy-Hotspot verstärken! In diesem Setting fungiert also der FUNK-Tarif mit einem eigenen Handy und ggf. WLAN-Repeater als Router und Heimnetz-Basis. Gute WIFI6 Repeater gibt es schon ab ca. 50-60 € hier bei Amazon, wie hier der TP-Link RE700X.
Lösung 2: Mit der Tethering-Variante muss man allerdings auf die meisten Heimnetzfunktionen verzichten, die man nur über einen Router nutzen kann. Also z.B. NAS, Festnetztelefonie, WLAN-Gastzugang, WLAN-Auszeiten, DynDNS …
Oder doch nicht? Tatsächlich haben wir einen einfachen Weg gefunden, wie Sie FUNK dennoch mit fast jedem handelsüblichen Router wie der Fritzbox nutzen können! Wie genau, zeigen wir hier im Spezial „Freenet FUNK Hacks: So nutzen Sie den Tarif als Festnetzersatz mit Router“.
6.7 „FUNK“ Test mit Videostreaming: Ideal für Netflix, Youtube und Tiktok?
Für „normale“ Internetaufgaben, wie Mails, Facebook, Skype oder surfen benötigt man nicht unbedingt unlimitiertes Datenvolumen. Hier reichen selbst bei intensivster Nutzung (tägliche mehrere Stunden) meist 100 GB monatlich völlig aus.
Richtig glüht der Datenzähler erst, wenn man mobil oder zuhause Serien und Filme streamt bzw. Fernsehen über das Internet schaut. Also zum Beispiel per Netflix, Waipu, Joyn, die Mediatheken oder Amazon Prime Video. Dann fallen, je nach Dienst und Qualität (SD, HD, 4K), zwischen 1 und 8 GB stündlich an. Für IPTV bzw. Streaming-Fans lohnt ein solcher Unlimited-Tarif also besonders! Denn bereits 2 Stunden 4K-Streaming täglich bedeuten daher bis zu 480 GB monatlich – ohne alle anderen Anwendungen wie browsen wohlgemerkt.
Am Handy selbst funktionierte Streaming über Youtube, Joyn oder Mediatheken wie zu erwarten tadellos – halbwegs guten Empfang vorausgesetzt. Um die 5-10 MBit/s sollten es mindestens sein um schlechte Qualität und Aussetzer zu vermeiden. Selbst im ländlichen Raum dürfte das im O2-Netz heute flächendeckend gegeben sein.
Als nächstes wollten wir der viel drängenden Frage nachgehen, ob man per Tethering (siehe auch Punkt 6.6) genauso gut zuhause am TV fernsehen kann. Dabei wird die FUNK eSIM ganz normal im Smartphone genutzt. Nochmal zur Erinnerung: Über die „Tethering“ Funktion baut das Handy oder Tablet selbst einen WLAN-Hotspot auf, welches den Smart-TV dann über WIFI mit Internet versorgt. Vereinfacht gesagt fungiert das Smartphone hier als kleiner 5G-Router.
Für unser Vorhaben richtete ich zunächst meinen Heim-TV entsprechend ein und zog das LAN-Kabel vom TV ab. Normaler Weise versorgt ein 1 GBit Kabel-Tarif den Fernseher mit Internet für meine Streamingdienste. Kann die Tether-Lösung hier mithalten?
Folgend stellte ich eine WLAN-Verbindung vom Fernseher zu einem Google Pixel 8 Pro her, welches als Tethering-Modem fungiert. Dazu müssen Sie nur die Funktion im Smartphone aktivieren ein sicheres Passwort wählen. Am TV-Gerät dann die Einstellung für Netzwerke wählen und Ihre Kennung suchen (hier auf dem Bild zusehen als "Pixel_1533"). Dann Passwort eingeben, fertig!

Nun stand die Frage im Raum, ob das auch über FUNK und Tethering klappt. Zum Test wurden mehrere Abende darüber Netflix, diverse Mediatheken, Amazon Prime Video und AppleTV+ geschaut. Genutzt wurde der Monatstarif mit maximal 50 MBit/s.
Übrigens: Statt WLAN-Tethering, lässt sich am Smartphone auch Ethernet-Tethering (LAN) nutzen. Dafür gibt es spezielle Adapter, wie diesen hier. Nach Aktivierung, einfach nur in den LAN-Port des Laptops oder Fernsehens und schon kann man Internet über den FUNK-Tarif auch ohne WLAN am Endgerät der Wahl nutzen.

Sowohl bei Bildqualität als auch Stabilität gab es bei keinem der Dienste irgendwelche Auffälligkeiten. Daher weder Qualitätseinbußen gegenüber dem stationären Internetzugang noch Bildausfälle etc. Selbst der „langsame“ Monatstarif mit 50 MBit/s kann also für stationäres Streaming problemlos eingesetzt werden. Nur sollte man für guten Empfang sorgen (Handy in Fensternähe), so dass die Datenrate möglichst nicht unter 20 MBit fällt.
6.8 Mein Testfazit
Alles in allem hat Freenet hier wieder ein Akzept bei Preis-Leistung gesetzt. Sowohl der günstige 19.99 € Tarif als auch der superschnelle Tagestarif haben es in sich. Was nervt ist nur die tagesweise Abbuchung auf Paypal oder dem Konto. Hier würde ich mir eine monatsweise Verrechnung wünschen. Auch wäre schön, wenn man beide Tarife schneller wechseln könnte. Hat man einmal den Monatstarif, kann erst nach Ablauf von 4 Wochen wieder zum Tagestarif gewechselt werden.7. Alternativen und ähnliche Angebote
Freenets FUNK Tarif ist natürlich längst nicht die einzige Möglichkeit um in den Genuss von unendlich Datenvolumen zu kommen – allerdings aktuell die günstigste. Am Markt haben sich noch sehr preiswerte „Unlimited on Demand“ Tarife etabliert. Allerdings weisen diese einige Nachteile auf. Richtiges, unlimitiertes Internet, wie bei FUNK, bekommt man sonst erst ab 40 € aufwärts. Die Spanne reicht bei Vodafone und Telekom bis hin zu 85 € monatlich, allerdings ohne großen Mehrwert wohlgemerkt. Welche Tarife und Anbieter es noch gibt, verraten wir hier in unserem Unlimited 5G Spezial!
8. Kündigen
Hier muss man ein großes Lob aussprechen. Viele Anbieter verstecken regelrecht die Kündigungsfunktion im Kundenmenü. Bei der FUNK-App fanden wir den zugehörigen Button direkt auf der Startseite. Kündigen und doch zu einem anderen Anbieter wechseln ist daher kinderleicht. Einfach in der App besagten Button und bestätigen, fertig! Das zeugt schon von Selbstbewusstsein, dass viele Kunden zufrieden sein werden.

Weiterführendes
» Wie schnell ist 5G?» Was ist 5G Max?







