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O2 Telefónica 5G-Verfügbarkeit

Ist 5G von O2 bei Ihnen schon ausgebaut?


Bereits Mitte 2019 erfolgte die Versteigerung der ersten Frequenzbereiche für den 5G-Netzbetrieb in Deutschland. O2 investierte dafür alleine 1,42 Mrd. Euro. Doch während Deutsche Telekom und Vodafone schon seit 2019 erste Standorte mit 5G ausgerüstet haben und Tarife vertreiben, geht O2 etwas langsamer an den Ausbau heran. Erst im Herbst 2020, genauer gesagt am 03.10., gingen die ersten Standorte von O2 online. Wir zeigen, wo der Anbieter den Ausbau plant und wer davon profitiert.


O2 5G-Netzausbau

geplanter 5G-Netzausbau von O2 | Bild: O2


Verfügbarkeitscheck Mobilfunk 5G

O2 betreibt, neben ersten 5G-Standorten, ein breit verfügbares LTE-Netz in Deutschland. Zudem sind natürlich auch die Vorgängerstandards 2G/3G/4G (3G wird noch 2021 abgeschaltet) fast flächendeckend ausgebaut. Welche Standards konkret bei Ihnen vor Ort schon zur Verfügung stehen, zeigt eine spezielle Funkausbaukarte von O2. Dort kann für beliebige Regionen der aktuelle Stand der Dinge geprüft werden. » hier geht’s zur Ausbaukarte


Stand & Ausbau der 5G-Verfügbarkeit von O2

Am 03. Oktober 2020 nahm O2 in 15 Städten die ersten 5G-Masten in Betrieb. Insgesamt erreichte man so zu Beginn zirka 13 Millionen Menschen. Eigentlich wollte der Provider schon im ersten Quartal 2020 richtig mit 5G loslegen und Antennen in mehreren Städten online nehmen. Im März 2021 teilte das Unternehmen eine Verdopplung der Reichweite auf 30 Städte mit. Insgesamt versorgen die Kunden dort schon 1000 5G-Antennen auf 3,6 GHz.


Hier ist 5G von O2 schon teils verfügbar:
Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Dachau, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Erlangen, Essen, Feucht, Frankfurt, Fürth, Hamburg, Heilbronn, Herzogenaurach, Karlsruhe, Köln, Landsberg am Lech, Leinfelden-Echterdingen, Mannheim, Mönchengladbach, München, Münster, Nürnberg, Potsdam, Rosenheim, Röthenbach an der Pegnitz, Stuttgart, Waiblingen und Wuppertal.


Allerdings gilt es zu bedenken, dass in den genannten Städten 5G von O2 nicht sofort flächendeckend zur Verfügung steht. Vielmehr erfolgt der Ausbau, wie schon damals mit LTE, schrittweise.

Ausbaupläne bis 2025

Ende 2021 will der Provider nun immerhin 30 Prozent der Bundesbürger erreichen. 2022 dann sogar 50 Prozent. Eine Vollversorgung strebt O2 ab 2025 an, ähnlich wie die Dt. Telekom. Dann "wollen wir ganz Deutschland mit 5G versorgen."[1] Alleine bis zum Jahr 2024 wolle man 35.000 Standorte für 5G hergerichtet haben[2].

Doch O2 hat noch mehr vor. Als erster Anbieter überhaupt soll das 5G-Kernnetz rasch wachsen und 5G-Standalone in immer mehr Regionen angeboten werden. Bisher wird ja bekanntlich 5G noch "auf LTE aufgesetzt" - man spricht hier von 5G-non-standalone. Erst mit standalone werden die für 5G versprochenen Geschwindigkeiten dann endlich Realität.

Im Gegensatz zu Vodafone und Telekom, hatte O2 übrigens lange auf Dynamic Spectrum Sharing verzichtet. Eine Technik, bei der sich 4G und 5G Frequenzbereiche teilen können. Dadurch lässt sich die Verfügbarkeit, gerade im ländlichen Raum, sehr schnell vorantreiben, da hierfür nur ein Softwareupdate nötig ist. Vorreiter bei dieser Technik ist zurzeit die Dt. Telekom, was auch deren exzellente Abdeckung erklärt. Auch damit soll das 5G-Netz von O2 rasch weiter wachsen.



Weiterführendes

» 5G für daheim als DSL-Alternative?
» Wie schnell ist eigentlich 5G?
» mehr zum 5G Ausbau der Telekom

» mehr zum 5G Ausbau von Vodafone

[1] O2 CEO Interview
[2] Pressemitteilung O2