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Smartphone: Samsung Galaxy Fold (5G)


Das Rennen um das erste 5G-Smartphone konnte Samsung für sich gewinnen. Das um das erste faltbare Handy jedoch nicht. Im Gegensatz zum Erstplatzierten, zeigt sich das Galaxy Fold jedoch deutlich ausgereifter. Die inneren Werte sind überragend – genauso wie der Preis. Neben sehr schnellem LTE, gibt es 5G-Datenverbindungen mit bis zu 5 Gbit/s. Im aufgeklappten Tablet-Modus steht mit 7,3 Zoll ausreichend Platz für Medien zur Verfügung. Aber auch Multitasking ist vorgesehen. Bis zu drei Apps gleichzeitig können laufen.

 

S10 Fold Smartphone mit 5G

 

Features und Eigenschaften des Galaxy Fold (5G)

Bezeichnung & HerstellerSamsung Galaxy Fold (5G)

Wichtige Leistungs-Eckdaten:

CPU (Kerne, Takt)64-Bit Octa-Core (acht Kerne) bis zu 2,8 GHz
CPU BezeichnungQualcomm Snapdragon 855
GPUQualcomm Adreno 640
Arbeitsspeicher12 GB
interner Speicherplatz512 GB
BetriebssystemAndroid 9.0 Pie
Display Größe; Auflösung4,6 Zoll HD+ / 7,3 Zoll, 2.152 x 1.536
Kamera (Back und Front)12 + 12 + 16 , 10 + 8MP

Datenübertragung:

LTE StandardsLTE 800, 900, 1800, 2100, 2600 MHz
5G Sub-6GHzja
5G mmWave-Frequenzen» n.v.
5G ModemQualcomm Snapdragon X50
Support von LTE-Advancedja
Support folgender LTE KategorienCAT20
beherrscht VoLTEja
WLANWiFi 802.11 a / b / g / n / ac
BluetoothVersion 5.0
sonstige StandardsGPRS, EDGE, UMTS, HSPA, HSPA+, GPS, NFC

sonstige Eckdaten:

BesonderheitenSamsung Dex, Faltbares Display
Speicherkarte | SIM-FormatmicroSD / Nano-SIM
Akku» n.v.
Gewicht; Abmessungen (HxBxT)» n.v.
Handbuch downloaden» n.v.

Verfügbarkeit und Preis

Release in Deutschland03. Mai 2019
Preis / UVP~ 2.000 € ohne Vertrag
angeboten bei» derzeit noch nicht vorbestellbar

Datenturbo dank 5G

Mit dem Galaxy S10 5G zeigte Samsung bereits, dass sie technisch in der Lage sind, die fünfte Mobilfunkgeneration in die Serienproduktion zu schicken. Für das absolute Oberklasse-Flaggschiff, dem Galaxy Fold, darf die neue Netzgeneration daher auch nicht fehlen. Dabei setzt man im Kern auf die gleiche Hardware, wie die in der S-Reihe. Zum Einsatz kommt ein Snapdragon 855, der sich dank “Fusion“-Plattform mit einem X-50 Modem von Qualcomm koppelt. Dabei ist sowohl die Rechenpower beeindruckend, als auch die Geschwindigkeit bei der Datenübertragung. Geht es um die schiere Rechenleistung, so kann sich der SD855 weit vorne im Feld platzieren. Will man 5G, gepaart mit geballter CPU-Power, so dringt lediglich der HiSillicon Kirin 980 in ähnliche Sphären vor. Im Datennetz der Zukunft ist man im Download mit bis zu 5 Gbit/s unterwegs. Im Upload stehen beeindruckende 2 Gbit/s zur Verfügung. Die 2 Gbit/s gibt es auch bei LTE, aber hier kommt man mit CAT20 nur im Download auf dieses Tempo, was aber immer noch ein hervorragender Wert ist.

Erstes Faltbares von Samsung

Aktuelle Smartphones haben zwar ein gefälliges Design, allerdings muss man zugeben, dass es schon fast einheitlich wirkt. Die optischen Unterschiede zwischen einer Notch, Wassertropfen-Notch oder einem Loch für die Selfie-Kamera sind fast schon marginal. Wer sich deutlich sichtbar aus dem Einheitsbrei hervorheben möchte, der hat mit dem Galaxy Fold die Möglichkeit dazu. Vorne gibt es ein vergleichsweise kleines Display mit 4,6 Zoll und HD+ Auflösung. Dies ist aber allemal ausreichend für die gewöhnlichen Aufgaben. Benachrichtigungen lesen, eine SMS schreiben oder kurz nach dem Wetter schauen ist problemlos möglich. Steht harte Arbeit an, so wird das Gerät aufgeklappt und aus dem inneren kommt ein 7,3 Zoll großes Super-AMOLED-Panel hervor, welches mit einer Auflösung von 2.152 x 1.536 Punkten auflöst. Dabei rastet ein Scharnier ein, so dass es stabil wie ein kleines Tablet in der Hand liegt. So kommt die Anzeige auf eine Schärfe von 441 Pixel per Inch (ppi). Das ist kein Rekordwert, für die neue Technik aber mehr als nur vorzeigewürdig. Auf Gorilla-Glas aus dem Hause Corning muss man indes verzichten. Dieses ist nicht biegsam – Samsung verspricht aber, dass das Display auf der Innenseite resistent gegen Kratzer ist.

Speicher im Überfluss

Zum Marktstart wird das Galaxy Fold stattliche 2.000 Euro kosten. Dafür dürfen die Käufer zurecht einiges erwarten. Neben dem faltbarem Display und 5G, gibt es daher eine üppige Ausstattung mit Speicher. Dem Prozessor stehen 12 GB RAM zur Verfügung, die nach heutigen Maßstäben kaum ausgeschöpft werden können. Auch der Flash-Speicher ist mit 512 GB alles andere als sparsam dimensioniert. Das wird Fotografen freuen, denn damit ist viel Platz für Bilder, die mit dem gleichen Setup wie dem S10 geschossen werden können. Es stehen drei Hauptkameras zur Verfügung, die mit 12 + 12 + 16 Megapixeln auflösen. Dazu gibt es wieder eine variable Blende bei dem gewöhnlichen Weitwinkel, welche sich von f/1,5 bis auf f/2,4 abblenden lässt. Wer nicht die Landschaft, sondern sich selber als Motiv aufnehmen möchte, dem stehen zwei Sensoren mit 10 + 8 Megapixel zur Verfügung, die ein ordentliches Bokeh erzeugen können.

Schnittstellen auf dem aktuellen Stand

Bei derart vielen Superlativen ist es fast schon Pflicht, auch die restlichen Komponenten auf dem neusten Stand zu halten. Kontaktloses Bezahlen per NFC ist dabei ebenso möglich, wie Bluetooth-Verbindungen in der Version 5.0. Bei dem WLAN hinkt man dem Galaxy S10 ein wenig hinterher. Hier sind Verbindungen nach 802.11ac möglich. Der schnellere Standard 802.11ax ist jedoch noch kaum verbreitet. Dies dürfte in der Praxis vorerst keine Rolle spielen. Das Laden via USB Type-C versteht sich aber genauso, wie ein aktuelles Android 9.0 (Pie), welches jedoch einige Anpassungen erfahren hat. Diese sind jedoch durchaus positiv gelungen. Arbeitet man auf dem 7,3 Zoll großen Display, so können drei Anwendungen gleichzeitig ausgeführt werden. Nettes Feature: Klappt man das Gerät wieder zusammen, so springt die genutzte App auf den frontseitigen Bildschirm und kann dort verwendet werden.

 

Bild: Samsung

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