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Jan 30 2018

 von: Andre_Reinhardt

Es ist amtlich: Dieses Jahr soll das Vergabeverfahren für die Frequenzen des fünften Mobilfunkstandards stattfinden. Den Termin nannte die Bundesnetzagentur in einem Statement. Die Versteigerung kann jedoch nur beginnen, wenn eine Frequenzknappheit festgestellt wurde. Zu diesem Zweck fand jüngst eine Sitzung der BNetzA statt, das Ergebnis wurde noch nicht verkündet.

5G-Basis soll 2018 entstehen

Wenn es nach der Bundesnetzagentur geht, soll im Jahresverlauf die Auktion für die 5G-Mobilfunkfrequenzen starten. Zwar steht noch die Erörterung einer Frequenzknappheit aus, hierbei dürfte es sich allerdings eher um eine Formalität handeln. Am vergangenen Montag, dem 29. Januar, tagte eine Sitzung zum Feststellen dieser Notwendigkeit. Sobald ein Ergebnis feststeht, werden wir Sie darüber in Kenntnis setzen. Eine Frequenzversteigerung spült der Bundesbehörde stets eine Menge Geld in die Kassen – zu viel Geld, wie sich die hiesigen Netzbetreiber einig sind. Doch die Telekom geht davon aus, dass es diesmal fairer zugehen wird. Vor acht Jahren zahlten die Telekommunikationsunternehmen im Rahmen des UMTS-Verfahrens jeweils circa 8,5 Milliarden Euro. Für „ein Stück Papier“ sei dies zu hoch, wie Telefónica-Deutschland-Chef Markus Haas anmerkt.

Welche Frequenzen sollen versteigert werden?

Der Betrieb des dritten Mobilfunkstandards (3G / UMTS) wird in absehbarer Zukunft eingestellt. Auch hierzulande dürfte 3G nicht mehr allzu lange existieren. Im Jahr 2020 werden bereits UMTS-Frequenzen frei – und diese sollen auch Teil der 5G-Auktion sein. Des Weiteren können die Netzbetreiber innerhalb des Vergabeverfahrens auf ein Spektrum in den Bereichen 2 GHz und 3,6 GHz bieten.

Hält die BNetzA den angepeilten Termin ein?

Bürokratische Mühlen mahlen langsam und stehen sich gelegentlich auch selbst im Weg. So hatte die Bundesnetzagentur bereits Ideen für den Ablauf und die Vorgaben der 5G-Frequenzauktion ausgearbeitet, jedoch hatte man keinen zuständigen Minister. Kommenden Mai soll dann eine neue Sitzung stattfinden, entsprechend verzögert sich eine mögliche Auktion. Es wird also knapp, wenn tatsächlich schon 2019 der Ausbau beginnen und 2020 erste Netze an den Start gehen sollen.


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