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Jan 28 2021

 von: M_Schwarten

Im Kreis Vechta erhält ein Projekt zur nachhaltigen Agrarwirtschaft eine 5G-Förderung in Höhe von fast vier Millionen Euro. Es ist eines von zehn Projekten, die eine Förderung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen des 5G-Innovationswettbwerbs erhalten.

3,9 Millionen Euro Förderung

Insgesamt zehn 5G-Projekte können sich über eine Förderung vom Bund in Höhe von jeweils knapp vier Millionen Euro freuen. Neben einem Verkehrsprojekt in Jena, geht ein Teil der Unterstützung auch in den Kreis Vechta. Dort erhält das Konzept „5G Nachhaltige Agrarwirtschaft“ 3,9 Millionen Euro für die Umsetzung.

 

Bundesminister Andreas Scheuer (CSU) hatte die Zuwendungsurkunde in dieser Woche im Rahmen einer virtuellen Konferenz an den Landrat Herbert Winkel übergeben. Dieser steht stellvertretend für ein regionales Konsortium, die das Projekt auf die Beine stellen wollen. „Wir freuen uns, dass der Landkreis Vechta bei der Erprobung von 5G-Anwendungen zur Pioniergruppe in Deutschland gehört. Wir wollen mit unseren Kooperationspartnern die Möglichkeiten neuester Mobilfunktechnologie für eine nachhaltigere und transparentere Landwirtschaft nutzen – zum Wohle von Tier und Umwelt“, äußert sich Winkel.

5G in der Landwirtschaft

Das Projekt aus dem Landkreis Vechta möchte einen weiteren Schritt dazu beitragen, dass sich 5G in der Landwirtschaft etabliert und diese damit zukunftsfähiger macht. Das Ziel ist die Verbesserung von Tiergesundheit und Nährstoffmanagement. Hierfür wird mit einem Labor für Geflügel und Schweine zusammengearbeitet, bei dem 5G-Technologie sowie Künstliche Intelligenz (KI) zum Einsatz kommen.

 

Unter anderem arbeitet die Universität Göttingen an einer Lösung, um tier-, stall- und betriebsbezogene Daten zusammenzufassen. Per Künstlicher Intelligenz sollen spezielle Algorithmen programmiert werden, die die Daten in eine App übertragen und so Landwirten Hinweise und Handlungsempfehlungen für die Gesundheit ihrer Tiere an die Hand geben. Als Beispiel nennt man hier auffällige Bewegungsprofile, die z. B. auf eine Erkrankung hinweisen können. Zudem gibt es weitere Chancen für 5G bei der Agrarwirtschaft. So kann z. B. die Vernetzung und Digitalisierung vom Elterntier bis zur Mast und vom Güllefass bis zum Futtermittel die Landwirtschaft intelligent und nachhaltig optimieren.

Quelle: nwzonline.de
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