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20. 03. 2020

Ende März startet in Wien der Testbetrieb für 5G-Broadcast. Hierbei wird der neue Mobilfunkstandard eingesetzt, um Medieninhalte zu versenden.

In Bayern erfolgreich

Bereits 2018 war in Bayern mit 5G Today ein Versuch erfolgreich, Fernsehen mit dem LTE/5G-Broadcastmodus FeMBMS (Further envolved multimedia broadcast multicast service) zu verbreiten. Dort konnten Feldmessungen zeigen, dass FeMBMS die Eigenschaften eines klassischen Rundfunkübertragungssystems erreichen kann. „Auf weiten Teilen der Messstrecke konnten wir einen guten mobilen TV-Empfang realisieren. Diese Erkenntnisse bilden eine wichtige Grundlage für weitere Standardisierungsarbeiten beim Thema 5G Broadcast5G Broadcast„, äußerte sich Aneta Baier, die zuständige Projektleiterin beim Institut für Rundfunktechnik (IRT).

 

Nun startet ein weiterer Test, diesmal im österreichischen Wien. Dort startet die Österreichische Rundfunksender GmbH (ORS) mit einem Testlauf an zwei High-Tower-Sendeanlagen am Wiener Kahlenberg sowie in Wien-Liesing. Die neue Technologie soll dort in zwei Phasen verteilt über die nächsten Jahre erforscht und ausgewertet werden. Die Genehmigung für den Testbetrieb hatte die Medienbehörde KommAustria im November 2019 erteilt.

FeMBMS auf dem Prüfstand

Die erste Testphase erstreckt sich bis zum zweiten Quartal 2021. Während dieser soll die mobile Übertragungstechnik FeMBMS mit dem aktuellen DVB-T2-Übertragungsstandard für Antennenfernsehen verglichen werden. Auch die Übertragung von modernen Medienformaten wie HTTP Live Streaming (HLS) sowie die gleichzeitige Verarbeitung von Mobilfunk, Wi-Fi und FeMBMS-Daten auf mobilen Endgeräten sollen Teil der Untersuchung sein.

 

Als Partner hatte die Technische Universität (TU) Wien zusammen mit der ORS vor dem Feldversuch in einer Simulation technische Parameter wie Datenraten und Empfangsqualität berechnet. „Dazu werden ab Sommer eigene Messwägen in Wien unterwegs sein, um unterschiedliche Geh- und Fahrgeschwindigkeiten zu simulieren und die Empfangsqualität des Signals dabei zu testen,“ heißt es in einer Pressemitteilung von ORS. In der zweiten sich anschließenden Tesphase geht es dann um das künftige Zusammenspiel zwischen Broadcast- und Netzwerkbetreibern.

 

FeMBMS soll es in Zukunft ermöglichen, dass Medieninhalte wie das TV-Programm sowohl Set-Top-Boxen als auch über mobile Endgeräte empfangen werden kann. So können sowohl die klassischen TV-Receiver im heimischen Wohnzimmer als auch Smartphones und Tablets bedient werden.

Quelle: ORS
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