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Jul 18 2017

 von: Andre_Reinhardt

Der österreichische Mobilfunkregulator RTR hat angekündigt, sich in der Vorbereitungsphase zum Vergabeverfahren der 5G-Frequenzen zu befinden. Der Auftrag wurde von der Telekom-Control-Kommission erteilt, es geht speziell um die Nutzungsrechte von Frequenzen zwischen 3,4 und 3,8 GHz. In einer PDF-Sammelmappe stellt RTR relevante Informationen bezüglich der zu versteigernden Bänder, der Auktion an sich und Wettbewerb sichernden Maßnahmen bereit.

Vorbereitung für die österreichische 5G-Frequenzuktion läuft

Die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH, kurz RTR, hat im Auftrag der Telekom-Control-Kommission ein Konsultationsdokument erstellt, das die Vergabe der Frequenzen von 3,4 bis 3,8 GHz behandelt. Die Sammelmappe beinhaltet fünf PDF-Informationsblätter, welche essentielle Schwerpunkte des Vergabeverfahrens, wie etwa das Produkt- und Auktionsdesign, die Nutzungsdauer, die Spektrumskappen und die Versorgungsauflagen aufgreifen. Telekommunikationsunternehmen und weitere Institutionen können bis zum 15. September 2017 eine Stellungsnahme an RTR senden. Das eigentliche Vergabeverfahren ist für 2018 eingeplant. Es soll nächstes Jahr im zweiten oder dritten Quartal stattfinden.

Das verfügbare Spektrum im Detail

In der Frequenzauktion werden explizit 390 MHz im Bereich zwischen 3410 MHz und 3800 MHz angeboten. Dabei handelt es sich um zwei separate LTE-Bänder, die in 3.400 MHz bis 3600 MHz (Band 42) und 3600 MHz bis 3800 MHz (Band 43) unterteilt werden. Die potentiellen Nutzer des Vergabeverfahrens seien Mobilfunkbetreiber, regionale Breitbandanbieter und Energieversorger. Die Mobilfunker können das Spektrum für Datendienste wahlweise bei TDD LTE oder 5G einsetzen.

RTR erklärt vereinfacht den Nutzen der Frequenzen

Die Regulierungs-GmbH möchte die Frequenzauktion auch interessierten Mitmenschen verständlich machen, die nicht allzu sehr mit der Mobilfunkmaterie vertraut sind. Johannes Gungl, Geschäftsführer der RTR, erläutert deshalb den Sinn eines breiten Spektrums. Man solle sich die Frequenzen wie eine „Fahrbahn für den Mobilfunk“ vorstellen. Es gäbe nur eine begrenzte Zahl an Frequenzen, weshalb das Interesse von den Marktteilnehmern sehr hoch sei. „Je mehr Fahrbahnen ein Anbieter hat, desto höher kann die Qualität und die Vielfalt seiner Produkte sein“, so Grungl weiter. Mehr Details können Sie den Dokumenten auf der RTR-Webseite entnehmen.

 


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