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20. 09. 2022

Vodafone möchte etwas für die Sicherheit im Straßenverkehr tun und hat mit STEP eine cloudbasierte V2X-Plattform für Fahrzeughersteller und Verkehrsbehörden in Deutschland gestartet. Sie kümmert sich um den Austausch von Sicherheitsinformationen in Echtzeit für Autos, LKWs, Motorräder, Radfahrer und Fußgänger.

Digitales Schutzschild für den Verkehr

Neue Technologien wie 5G können in vielen Bereichen eingesetzt werden. Unter anderem lässt sich mit dem neuen Mobilfunkstandard die Sicherheit im Straßenverkehr verbessern. Diesem Thema widmet sich unter anderem Vodafone. Der Konzern hat heute im Rahmen der IAA Transportation den Start eines digitalen Schutzschildes für alle Verkehrsteilnehmer in Deutschland bekanntgegeben.

 

Das anbieteroffene System für den Straßenverkehr der Zukunft heißt STEP (Safer Transport for Europe Platform). Es basiert auf einer neuen V2X-Plattform, mit der aktuelle Sicherheits- und Verkehrsinformationen in Echtzeit mit Autos, Smartphones und Navigationssystemen aller Hersteller geteilt werden. Vodafone richtet sich damit an Behörden und Unternehmen, die Sicherheits- und Verkehrsinformationen direkt an Karten-Apps auf Smartphones und an fahrzeuginterne Navigationssysteme übermitteln. In Zukunft lässt sich STEP auch dafür verwenden, um die Nutzung von Straßen mithilfe von anonymisierten und aggregierten Positionsdaten zu analysieren und so auf diesem Weg den Datenaustausch von Fahrzeugen, Radfahrern und Fußgängern mit der Verkehrsinfrastruktur zu ermöglichen.

Ziel: Weniger Verkehrstote

Das Ziel von STEP und ähnlichen Lösungen ist die Verringerung der Gefahren im Straßenverkehr und die Minderung der Anzahl der Verkehrstoten pro Jahr. Hierzu sollen sogenannte V2X-Systeme einen Teil beitragen. V2X steht für „Vehicle to everything“. Es steht für die direkte Vernetzung aller Verkehrsteilnehmer, sodass sich jeder warnen und informieren kann. Für den Datentransfer kommt hierbei das 5G-Netz zum Einsatz, das neben hohen Datenraten auch die erforderlichen minimalen Latenzen aufweist. So soll es in Zukunft unter anderem möglich werden, dass vor Fahrradfahrern in toten Winkeln automatisch gewarnt wird.

 

Michael Reinartz, Innovationschef von Vodafone Deutschland, sagt dazu: „Die Verbesserung der Verkehrssicherheit ist eine große Herausforderung. Offene Plattformen für einen schnelleren und effizienteren Datenaustausch können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die unnötigen Todesfälle und Verletzungen zu verhindern, die wir jedes Jahr auf unseren Straßen verzeichnen. STEP ermöglicht die Bereitstellung wichtiger Sicherheitsinformationen für alle Verkehrsteilnehmer und fördert die notwendige Zusammenarbeit zwischen Verkehrsbehörden, App-Entwicklern und der Automobilindustrie, um Deutschlands Straßen sicherer zu machen.“

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Quelle: Vodafone
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