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Apr 22 2019

 von: M_Krakowka

Sehr unerwartet hat sich der Patenstreit zwischen Apple und dem Chipspezialisten Qualcomm gelegt. Dabei ging es um patentrechtliche Fragen und Lizenzzahlungen. Zuletzt hatte der Hersteller mit dem Apfel-Logo dabei gerichtlich eine Niederlage einstecken müssen. Nun hat man sich außergerichtlich geeinigt, wobei sich der Smartphone-Hersteller für mehrere Jahre von Qualcomm beliefern lassen möchte. Dies hat offensichtlich Auswirkungen auf Intel, denn diese gaben kurz darauf bekannt, dass man die Entwicklungsarbeiten an 5G-Modems für Smartphones einstellt.

Patentstreit beigelegt

Nachdem es zu Streitigkeiten zwischen Apple und Qualcomm gekommen ist, hat sich der Hersteller der iPhones dazu entschlossen, seine Chips bei Intel zu ordern. Der Prozessorgigant kann dabei auf viel Erfahrung verweisen und sorgte so dafür, dass die Fließbänder bei der Produktion der Smartphones nicht stillstanden. Passende Modems für die nächste Mobilfunkgeneration hatte man dabei allerdings noch nicht im Angebot. Diese waren für die 2. Jahreshälfte 2019 angedacht. Nun einigten sich Qualcomm und Apple außergerichtlich und legten ihre Differenzen bei. Details dazu wurden nicht bekanntgegeben. Kurz nach der Verkündigung vermeldete Intel, dass man die Arbeiten an 5G-Chips für Smartphones einstellen wird.

Die Apple-Roadmap für 5G

Bislang galt es als sicher, dass sich der Hersteller aus Cupertino mit Hardware von Intel beliefern lassen wird. Ein erstes 5G-iPhone wäre demzufolge für 2020 zu erwarten gewesen. Nun hat man sich für 6 Jahre an Qualcomm gebunden und direkten Zugriff auf die passende Technik und Hardware. Dass sich am zeitlichen Ablauf etwas ändert, ist jedoch unwahrscheinlich. Entsprechende Anpassungen, Tests und die notwendige Entwicklungszeit dürften bis zum Herbst 2019 kaum zu stemmen sein. Mit dieser Entwicklung dürften aber auch vorerst die Spekulationen beendet sein, ob Apple selber an passenden Komponenten arbeitet. Offensichtlich hinkt man in diesem Bereich der Entwicklung noch hinterher und plant daher längerfristig den externen Zukauf.

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Quelle: Reuters

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