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Dez 19 2018

 von: M_Krakowka

Das von O2 und Nokia unterzeichnete Memorandum of Understanding (MoU) trägt erste Früchte. In Berlin hat man fünf Funkzellen in Betrieb genommen, die mit 5G-fähiger Airscale-Funktechnologie ausgestattet sind. In den kommenden Monaten möchte man Erfahrungen zur Leistung und Abdeckung in dicht besiedelten Stadtgebieten sammeln. Im Innovationscluster soll aber auch erstes praktisches Wissen mit neuen Techniken gesammelt werden. Neben Industrie 4.0 steht hier die Anbindung von “Small Cells“ mit der Mikrowellentechnologie auf der Agenda.

Richtfunk im 5G-Netz

Während gewöhnliche Mobilfunkstationen bereits überwiegend per Glasfaser angebunden werden, finden in dicht besiedelten Gebieten auch kleine Funkzellen (“Small Cells“) Einsatz. Diese auf hohe Kundenzahlen auf engstem Raum ausgelegte Anlagen, werden oftmals aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht direkt mit einer Außenanbindung versorgt. Während solche Stationen heute mit Richtfunk bei über 30 GHz versorgt werden, möchte man dies künftig mit 5G realisieren. Geringe Latenzen und hohe Bandbreiten sind hier schlagende Vorteile. Die dabei nun in Berlin-Friedrichshain in Erprobung befindliche Wavence-Technologie von Nokia soll Datenraten von mehreren Gigabit liefern. Dabei soll ein hoher Grad der Automatisierung durch Carrier-SDN (Software Defined Networking) erreicht werden.

Erfahrungen auch wichtig für 4.5G und 4.9G Anwendungen

Das praktische Wissen um den kommenden Mobilfunkstandard wird künftig auch für bestehende Infrastrukturen adaptiert. Die Backhaul-Anbindung für bestehende LTE-Netze steht dabei im Vordergrund. Aus der praktischen Erprobung der 5G-Möglichkeiten erhoffen sich sowohl Nokia als auch O2 neue Erkenntnisse über die Einsatzmöglichkeiten und Vorteile. Anwendungsbereiche sind etwa die Industrie 4.0 als auch sehr bandbreitenintensive Anwendungen (enhanced Mobile Broadband – eMBB). Cayetano Carbajo Martín, Cheftechniker von Telefónica, erklärt dazu, dass man mit dem gebildeten Innovationscluster die Entwicklung von 5G intensiv voran treibe. Das testen des Nokia Portfolios werde beim Start von 5G dafür sorgen, dass man zügig beim Netzausbau Ergebnisse vorweisen könne. Auch Detlev Otto, zuständig für Telefónica bei Nokia, zeigt sich über die Zusammenarbeit sehr erfreut. Das “Early 5G Innovation Cluster“ sei ein wichtiger Baustein für die gemeinsame Innovationsagenda. Die Erfahrungen die man in einem dichten urbanen Umfeld sammle werden beiden Unternehmen zugute kommen.

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Quelle: Telefónica Deutschland

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