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Jul 31 2020

 von: M_Schwarten

Es ist noch gar nicht so lange her, da hat Ericsson mit dem Bau eines eigenen Werkes in den USA für die Fertigung von 5G-Ausrüstung begonnen. Nun erfolgte bereits die Auslieferung der ersten 5G-Basisstation – natürlich an einen amerikanischen Mobilfunkanbieter.

Betrieb in der „Smart Factory“ seit März

Seit März ist der Betrieb in der „Smart Factory“ in Texas angelaufen. Nun konnte das erste Produkt an Kunden ausgeliefert werden. Ericsson hat die erste in den USA hergestellte 5G-Basisstation an seinen Kunden Verizon übergeben. Bei dem Gerät handelt es sich um eine Antennen- und Funkeinheit mit kompakten Abmessungen. Diese sendet im Millimeterwellenbereich.
 
Die sogenannten „Street Macro“-Einheit ist als „Lückenfüller“ zwischen den Small Cells und den großen Basisstationen gedacht. Sie soll den Netzbetreibern dabei helfen, den 5G-Ausbau in dicht bebauten und urbanen Umgebungen voranzutreiben und ist auf die engen Platzverhältnisse ausgelegt.
 
„Nachdem unsere Smart Factory in den USA mit der Produktion der ersten 5G-Basisstationen begonnen hat, gibt es nun die erste Auslieferung an Verizon“, erklärte Fredrik Jejdling, Chef von Ericssons Netzwerksparte, bei der Übergabe an Verizon. „Und das ist nur der Anfang.“ Kyle Malady, der CTO von Verizon, der die Basisstation persönlich vor Ort in Empfang genommen hat, bezeichnete Ericssons US-Fabrik als „Eckpfeiler unserer Zusammenarbeit bei 5G.“

Wer füllt die Lücke von Huawei?

Die „Smart Factory“ in Texas ist eine hochautomatisierte Produktionsanlage, die selbst mit 5G vernetzt ist. Lagerhaltung, Logistik, Montage und Verpackung laufen laut dem Konzern weitestgehend automatisiert. Unter anderem kommen autonome Transportwagen zum Einsatz, die via 5G in Echtzeit kommunizieren. Lediglich 100 Mitarbeiter sind vor Ort beschäftigt.
 
Die Fertigung in den USA darf man durchaus als Anbiederung Ericssons im weltweiten Wettstreit um 5G-Netzausrüstung ansehen. Nachdem die USA Huawei verbannt hat, ist ein Vakuum entstanden, das nun die beiden europäischen Konkurrenten Nokia und Ericsson für sich zu nutzen versuchen.

Quelle: Ericsson

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