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Nov 17 2015

 von: Andre_Reinhardt

Ericsson hat seinen neuen „Mobility Report“ herausgegeben, der vor allem mit Zukunftsprognosen für 5G aufwartet. So soll es bis zum Jahr 2021 bereits 150 Millionen Verträge geben, die von der fünften Netzgeneration Gebrauch machen. Doch auch Vorhersagungen für das aktuelle Mobilfunk-Breitband LTE werden getroffen. Hier sollen es bis 2021 dann 1,2 Milliarden Verträge sein.

Video-Streaming fordert große Kapazitäten

Der weltweite Datenverbrauch über die Mobilfunknetze steigt rasant an. Vor allem Video-Streaming trägt dazu bei, dass in Europa und Nordamerika innerhalb der nächsten sechs Jahre die sechsfache Menge an Gigabyte pro Smartphone-Nutzer benötigt werden soll. So gibt Ericsson an, dass sich der Verbrauch in Nordamerika in 2021 von 3,8 GB auf 22 GB und in Europa von 2 GB auf 18 GB pro Kopf steigern wird. Hier könnte die fünfte Netzgeneration, kurz 5G, für mehr Qualität und Stabilität bei der Videoübertragung sorgen.

5G kommt der Industrie zugute

Doch nicht nur für Vielsurfer und Multimedia-Fans ist 5G interessant. Das unterstreicht auch Rima Quereshi, Senior-Vizepräsident und Strategiechef von Ericsson, mit den Worten „5G behandelt mehr als nur Mobilfunkdienste“. Der kommende Standard soll neue Einsatzgebiete beim Internet der Dinge (IoT / Internet of Things) ermöglichen. Als Beispiel führt Ericsson ein aktuelles Testverfahren an, das 5G-Netzwerke und Datenanalysen transportiert und Ressourcen sparen, Datenstaus verhindern sowie Umweltschädigungen reduzieren soll.

Ericsson-Prognose zur Marktentwicklung von 5G und LTE

Das Unternehmen gibt an, dass man mit Südkorea, Japan, China und den Vereinigten Staaten als Vorreiter des 4G-Nachfolgers rechnet. In Hinblick auf LTE, soll China die USA als größte Marktmacht ablösen. Zum Jahresende 2015 hin wird es 350 Millionen LTE-Verträge in China geben, was etwa 35 Prozent der weltweiten Kontrakte ausmacht. Es werden bis zum Jahr 2021 insgesamt 1,2 Milliarden LTE-Verträge im Umlauf sein. Selbst in Afrika schreitet der Mobilfunk rasch voran. Während der letzten fünf Jahre hat sich die Anzahl der Verträge dort von 500.000 auf 1 Millionen gesteigert.

Umweltschutz steht ebenfalls im Vordergrund

Nicht nur die Industrie und der Endverbraucher sollen direkt von den neuen Entwicklungen profitieren, die ICT arbeitet an einer Reduzierung der Umweltbelastung. So teilt das Unternehmen mit, dass es das Ziel sei, bis 2030 den Treibhauseffekt um 15 Prozent zu reduzieren.


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