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Nov 28 2019

 von: M_Schwarten

Nicht nur für Smartphones und Tablets ist die Integration von 5G-Chips relevant und interessant. Auch viele weitere Geräte können von dem neuen Mobilfunkstandard profitieren. Hersteller Intel kooperiert nun mit MediaTek, um eigene Notebooks mit 5G-Modems auszustatten.

Kooperation mit MediaTek

Nachdem Intel im Sommer seine eigene Sparte für Mobilfunk-Modems an Apple verkauft hatte, benötigte das Unternehmen nun einen neuen Partner für diese zukunftsweisenden Bauteile. Diesen hat man nun in MediaTek gefunden. Der taiwanesische Chipentwickler wird mit Intel kooperieren und deren hauseigene Notebooks mit 5G-Modems „Made in Taiwan“ ausstatten.

 

Bisher konnte sich MediaTek vor allem als Hersteller von ARM-SoCs für Smartphones einen Namen machen. Bereits seit längerem vertreibt der Chiphersteller SoCs mit integrierten LTE-Modems für Smartphones, hat zudem kürzlich das 5G-Modem Helio M70 aus der 7-nm-Fertigung angekündigt. Außerdem sollen im kommenden Jahr Smartphones mit dem MediaTek Dimensity X1000 in den Handel kommen. Dieser Chip vereint acht ARM-Rechenkerne der Typen Cortex-A77 und -A55, eine GPU vom Typ Mali-G77 sowie ein 5G-Modem und einen KI-Beschleuniger auf einer Platine.

Eigene Pläne scheiterten

Für Intel wird MediaTek Chips in der Bauform M.2 für Notebooks nach den hauseigenen „Athena“-Vorgaben entwickeln. Hierfür holt man sich als Unterstützung das chinesische Unternehmen Fibocom mit ins Boot. Dieses vertreibt Modems in verschiedenen Bauformen und soll sich zudem auch um die erforderlichen Mobilfunk-Zertifizierungen für die verschiedenen Länder kümmern. Die ersten Notebooks mit MediaTek-/Fibocom-Modems will Intel dann im Jahr 2021 in den Handel bringen.

 

Eigentlich hatte Intel vor, selbst 5G-Modems zu entwickeln. Hierfür wurde eigens eine Modem-Sparte aufgebaut. Unter anderem war der Plan, langfristig mit den „Atom“-Prozessoren im Smartphone-Segment Fuß zu fassen und diese hierfür um eigene Modems zu erweitern. Dieser Plan ging allerdings nicht auf, weshalb die Sparte dann eben an Apple abgegeben wurde.

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Quelle: Heise

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