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Nov 25 2021

 von: M_Schwarten

Vodafone hat heute im Rahmen der connect conference 2021 die neue und offene V2X-Plattform angekündigt. Sie soll im Zusammenspiel mit 5G den Straßenverkehr sicherer machen und die Zahl der Verkehrstoten reduzieren.

Echtzeitkommunikation unter Verkehrsteilnehmern

Laut einer aktuellen Studie des Statistischen Bundesamtes sind alleine im September 268 Menschen bei Unfällen auf deutschen Straßen zu Tode gekommen. Die meisten Opfer fordern hierbei Zusammenstöße von Fahrzeugen, die in eine Straße einbiegen oder diese kreuzen, sowie Auffahr-Unfälle.

 

Vodafone möchte seinen Teil dazu beitragen, diese Zahl an Opfern zu verringern. Das Unternehmen arbeitet bereits seit vielen Jahren an neuen Technologien, die die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen sollen. Im Rahmen der connect conference 2021 hat der Konzern nun eine neue und offene V2X-Plattform vorgestellt. Über den sogenannten Vodafone V2X Message Broker, der auf einer Multi Access Edge Computing-Plattform betrieben wird, können sämtliche Verkehrsteilnehmer Informationen nahezu in Echtzeit miteinander austauschen. Hierzu zählen neben Fahrzeugen auch Fußgänger sowie Infrastruktur-Komponenten wie Ampeln. Auf diese Weise soll die neue V2X-Plattform zu einer deutlichen Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr beitragen, ist zudem auch eine Grundlage für das Zukunftsthema autonomes Fahren.

Datenaustausch via 5G

V2X steht für ‚Vehicle to everything‘ und beschreibt laut Vodafone die direkte Vernetzung aller Verkehrsteilnehmer. So kann unter anderem eine Ampel sich nähernde Fahrzeuge über die Dauer bis zur nächsten Rot- oder Grünphase informieren. LKWs werden von Fahrrädern im toten Winkel gewarnt und Rettungsfahrzeug können vorausfahrende Fahrzeuge per Mobilfunk zur Bildung der Rettungsgasse anweisen. Dies sind nur einige Beispiele, wie im Straßenverkehr der Zukunft jeder mit jedem kommunizieren kann.

 

„Mit dem Vodafone V2X Message Broker, für dessen Nutzung man lediglich ein MQTT-Client benötigt, bieten wir ab Anfang 2022 den offenen Austausch sicherheitsrelevanter Informationen an“, sagt Guido Gehlen, Leiter für Connected Mobility bei Vodafone. Lediglich eine Registrierung, API-Spezifikationen und Software SDKs für Android und iOS sind erforderlich. Die Datenübertragung erfolgt dank 5G in Echtzeit. „Das Vodafone 5G-Netz mit seinen Latenzen von weniger als 10 ms und Multi Access Edge Computing machen den Austausch der Informationen in Echtzeit möglich, was für sicherheitsrelevante Anwendungen zwingend erforderlich ist“, so Jörg von Criegern, der weltweit für das Go-to-Market-Programm für Multi Access Edge Computing bei Vodafone verantwortlich ist.

Quelle: Vodafone
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