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Jan 16 2020

 von: M_Schwarten

Der britische Regierungschef Boris Johnson hat dem Land im Wahlkampf den Ausbau des neuen Mobilfunkstandards 5G versprochen. Hierbei sollte die 5G-Technologie von Huawei eigentlich eine zentrale Rolle spielen. Schließlich sind die Chinesen Marktführer. Allerdings setzen nun die USA, die einen eigenen „Krieg“ gegen Huawei führen, nun den Briten die Pistole auf die Brust.

USA vs. Huawei

Der Konflikt der USA mit Huawei zieht immer größere Kreise. Die Amerikaner haben ein Embargo gegen den chinesischen Hardware-Hersteller errichtet, da sie die Gefahr von Spionage durch China fürchten. Auch in Deutschland wird bereits seit geraumer Zeit über die Beteiligung des chinesischen Konzerns am 5G-Ausbau diskutiert.

 

Nun erreicht das Problem auch Großbritannien. Der britische Premier Boris Johnson hatte Huawei eigentlich eine zentrale Rolle zugedacht, als er beim Wahlkampf den Ausbau des 5G-Netzes versprach. Eine Delegation von US-Beamten warnte britische Regierungsvertreter nun aber bei Gesprächen, dass dies „nichts weniger als Wahnsinn“ sei.

Weitereichende Konsequenzen

Die USA droht mit weitreichenden Konsequenzen, sollte Großbritannien nicht auf die Warnung hören und Huawei am 5G-Ausbau beteiligen. Dann stünde unter anderem der Austausch geheimdienstlicher Informationen zwischen den beiden Staaten auf dem Spiel. Hiervor warnten Vertreter der Sonderdelegation, zu der unter anderem Matt Pottinger, der stellvertretende Berater für nationale Sicherheit, gehörte. Um die Warnung zu untermauern, hatten die Politiker ein Dossier dabei, dass neue Hinweise auf die Sicherheitsrisiken der Technologie von Huawei enthalten und damit die Forderungen und Warnungen untermauern sollte.

 

Die USA unterstellt, dass Huawei eng mit dem chinesischen Regime zusammenarbeite und für Spionage zweckentfremdet werden könnte. Daher verbietet die USA Technik von Huawei in den USA. Zudem dürfen US-Unternehmen keine Technik mehr an Huawei sowie einige weitere chinesische Unternehmen liefern. Huawei wehrt sich hingegen gegen die Vorwürfe der USA. Stattdessen wirft der Konzern dem US-Präsidenten Donald Trump seinerseits den Diebstahl von Betriebsgeheimnissen sowie Betrug und den Verstoß gegen US-Sanktionen gegen den Iran vor. Das letzte Wort ist in diesem Konflikt sicherlich noch nicht gesprochen …

Quelle: welt.de

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