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Okt 15 2018

 von: M_Krakowka

Das Fraunhofer Institut möchte die “Berlin5GWeek“ nutzen, um praktische Erfahrungen mit dem kommenden 5G-Standard zu sammeln. Im Rahmen der Veranstaltung stehen private Industrienetze und temporäre Anwendungen auf der Agenda. Dies soll praxisnah erprobt werden und aufzeigen, welche Möglichkeiten das moderne Mobilnetz bietet. Dabei möchte man sich nicht nur auf Berlin konzentrieren, sondern motiviert andere Lehrstühle und die Wirtschaft, ebenfalls nach neuen Nutzungsmöglichkeiten zu suchen. Dafür notwendige Software wurde bereits entwickelt und wird zur Verfügung gestellt.

Die mobile Baustelle

Hohe Bandbreiten und kurze Latenzzeiten ermöglichen vollständig neue Anwendungsgebiete. Ideen dazu möchte das Fraunhofer Institut sammeln und so auch praktische Erfahrungen gewinnen. Als mögliches Anwendungsszenario nennt die Forschungseinrichtung Verkehrsbaustellen, die einen zeitlich abgesteckten Rahmen haben. Hier können 5G-Inseln entstehen, die Sicherheitskameras anbinden, um Diebstahl von teurem Baugerät zu verhindern oder bei der Aufklärung zu helfen. Solche und andere visionäre Ideen zu den Vorteilen von 5G sollen erprobt werden. Auf dem Campus-Gelände stellt man dafür die notwendige Infrastruktur bereit. Hierzu gehört eine Glasfaser-Anbindung mit 100 Gbit/s, die vorhandene Testinfrastruktur mit dem Internet verbindet.

Software und Hardware vom Fraunhofer FOKUS

Um unter möglichst realistischen Bedingungen zu testen, steuert man auf dem eigenen Gelände Soft- und Hardware bei. Das 5G-Kernnetz basiert auf Open5GCore und wickelt den Datentransfer über 4G, 5G, WiFi aber auch Satellitenkommunikation ab. Das kommende Mobilfunknetz wird dabei im Spektrum von 3,7 bis 3,8 GHz abgebildet. In der Fläche steht im Bereich von 700 MHz auch eine Frequenz zur Verfügung, die mehr Reichweite bietet. Diese soll auch am Brandenburger Tor noch empfangbar sein. Vom 13. bis 16. November 2018 wird man daher in Berlin auch einen Kleintransporter sehen, der mit entsprechenden Antennen und Modems ausgestattet ist und den Kontakt zu dem Kernnetz sucht. Dies unterstreicht den Praxisbezug der anstehenden Berliner 5G-Woche. Damit andernorts ebenfalls geforscht und getestet werden kann, stellt das Fraunhofer die dazu notwendige Softwarekomponenten auch anderen zur Verfügung.

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Quelle: Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS

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