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Jun 27 2018

 von: Andre_Reinhardt

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen setzt sich aktiv für 5G ein. Dies verkündete das Presseteam des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes via Pressemitteilung und Twitter. In einem Blogbeitrag und einem Tweet geben die Politiker ihre Pläne für den Mobilfunk preis. Abseits der Unterstützung für den LTE-Nachfolger sollen Funklöcher gestopft und der Behördenfunk geöffnet werden.

Schnelleres Netz für NRW

Mit fast 18 Millionen Einwohnern ist Nordrhein-Westfalen noch vor Bayern das größte Bundesland Deutschlands. Die Bürger sollen möglichst schnell in die Gigabit-Gesellschaft integriert und von weißen Flecken befreit werden. Dafür schloss NRW nun einen Mobilfunkpakt mit den hiesigen Netzbetreibern Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica. Am 25. Juni wurde eine Landespressekonferenz einberufen, bei welcher der Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart, die Telekom-Führungskraft Walter Goldenits, Vodafone-Chef Hannes Ametstreiter und Telefónica-Vorstandsvorsitzende Valentina Daiber den dazugehörigen Vertrag unterzeichneten.

NRW will treibende regionale Kraft bei 5G sein

„Der heutige Schulterschluss ist mehr als nur ein Pakt für NRW. Er ist eine Blaupause für die 5G-Zukunft Deutschlands.“, betonte Ametsreiter. Im Rahmen der Initiative sollen Funklöcher gestopft und der Netzausbau zügig vorangetrieben werden. Selbstredend ist auch 5G bei dieser Kooperation von Bedeutung. So gibt das Ministerium bekannt, dass man „Leitmarkt für den neuen Mobilfunkstandard 5G“ werden möchte. Um dies zu erreichen, setzt sich NRW bei der Bundesnetzagentur für eine Frequenzvergabe ein, welche dem schnellen Ausbau zugute kommt.

Weitere Ambitionen von Nordrhein-Westfalen

Ein schneller Mobilfunkstandard ist nur die halbe Miete, wenn der Empfang eher mäßig ist. Im Jahr 2020 soll 5G eingeführt werden, bis dorthin gibt es eine deutlich verbesserte Infrastruktur. Die Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica errichten freiwillig 1.350 neue Mobilfunkstandorte. Zudem erfahren 5.500 Standorte eine Modernisierung. Durch diese Maßnahmen reduzieren sich die unliebsamen weißen Flecken. Auch beim Behördenfunk gibt es Handlungsbedarf. Die Standorte sollen für eine bessere Kommunikation für den Mobilfunk geöffnet werden. In diesem Segment gibt es demnächst also ebenfalls weniger Funklöcher.


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