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04. 08. 2022

Im Rahmen der Bekanntgabe von Halbjahreszahlen hat United Internet auch einen kleinen Einblick in die Pläne zum Start des eigenen 5G-Netzes gegeben.

50 Prozent Abdeckung zum Start

Allzu viele konkrete Informationen gibt es derzeit noch nicht zum Start des vierten 5G-Netzes in Deutschland, das 1&1 bzw. United Internet an den Start bringen. Heute hat der Konzern im Rahmen der Bekanntgabe der Zahlen des ersten Halbjahrs 2022 aber einen kleinen Ausblick an die Teilnehmer der Konferenz gegeben. Laut einem Bericht von teltarif.de, ist Ralph Dommer­muth etwas ins Detail gegangen, ohne bisher einen konkreten Starttermin zu nennen.

 

Nach den bekanntgegeben Informationen, soll das 5G-Netz von 1&1 zum Start in 390 Städten verfügbar sein. Rechnet man alle Stand­orte zusam­men­, soll das neue Netz bereits von Beginn an eine bundes­weite Bevöl­kerungs­abde­ckung von 50 Prozent aufweisen. Das wäre durchaus eine Ansage, da die Wettbewerber für die Erreichung dieser Quote einiges an Zeit benötigt haben. Wie viel Prozent der Fläche Deutschlands abgedeckt wären, hat Dommer­muth aber nicht verraten.

Es gibt noch Probleme zu lösen

Probleme gibt es noch bei der Fest­legung auf ein Verga­bever­fahren für die Flächen­abde­ckung wich­tige „Lowband“-Frequenzen. Unklar ist, ob es hier wieder eine Verstei­gerung geben wird oder ob ein anderer Weg eingeschlagen wird. Während die etablierten Anbieter Telekom, Vodafone und O2 auf eine einfache Verlängerung der Nutzungsrechte sind, sieht 1&1 dies erwartungsgemäß kritisch. „Damit würde 1&1 offen­sicht­lich diskri­miniert werden, das wäre mit deut­schem Recht und mit EU-Recht nicht vereinbar“, sagt Dommer­muth. Die Lowband-Frequenzen sind das Puzzleteil, das 1&1 derzeit noch fehlt, so der CEO. Auch das Argument von zu wenig Spektrum lässt er nicht gelten. „In allen großen euro­päi­schen Ländern gibt es vier Netze, auch dort gibt es exakt die glei­chen Frequenzen wie in Deutsch­land.“

 

Bisher mietet sich 1&1 noch bei Telefónica ein, was aber keine Dauerlösung sein soll. Im dritten Quartal 2023 soll dann das eigene Mobilfunknetz für Neukunden freigeschaltet werden. Danach soll es Schritt für Schritt auf die derzeit 11,4 Millionen Bestandskunden ausgerollt werden. Wo noch keine 1%1-Antenne steht, da wird dank „National Roaming“-Vertrag weiterhin auf das O2-Netz zurückgegriffen. Der Ausbau kommt aber laut Dommermuth gut voran. In Karls­ruhe, Mainz und Frank­furt laufen erste Tests mit einigen Kunden. Bis Ende 2030 muss das neue 5G-Netz von 1&1 laut Auflagen der Netz­agentur mindes­tens 50 Prozent der deut­schen Haus­halte errei­chen. „Wir werden diese Zielmarke vermut­lich schon wesent­lich früher schaffen“, so Dommer­muth.

Quelle: 1&1 / teltarif.de
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