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04. 12. 2023

O2 Telefónica errichtet gemeinsam mit Partner in Mecklenburg-Vorpommern eine Teststrecke im Schienennetz, die mit Gigabit-schnellem 5G versorgt wird. Das Projekt wird öffentlich gefördert.

 

Gigabit für die Schiene

Der Ausbau der Bahnstrecken in Deutschland ist immer noch nicht so gut, wie es sich z. B. die Bundesnetzagentur sowie zahlreiche Reisende wünschen. O2 Telefónica macht nun einen weiteren Schritt in die richtige Richtung und baut in Mecklenburg-Vorpommern eine Gigabit-Teststrecke. Das Projekt setzt der Mobilfunker gemeinsam mit Projektpartnern um, im Einzelnen der Deutschen Bahn, dem Netzausrüster Ericsson und dem Funkturmbetreiber Vantage Towers. Es dient zur Erprobung von schnellen 5G-Verbindungen für Bahnreisende und wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) mit rund 6,4 Millionen Euro gefördert.

 

Mitte November diesen Jahres haben die Unternehmen mit dem Bau der rund zehn Kilometer langen Teststrecke des Projekts „Gigabit Innovation Track“ (GINT) begonnen. Hierfür wurden zwischen den Orten Karow und Malchow binnen kurzer Zeit 13 Mobilfunkmasten errichtet. Sie sollen mit der Bahn reisende O2-Kunden künftig mit Gigabit-schnellen Übertragungsraten sorgen.

Neue Mastenkonzepte und 3,6-Ghz-Antennen

Zum Einsatz kommen neue Mastenkonzepte, die ohne Betonfundament auskommen und einen besonders schnellen und unkomplizierten Ausbau entlang der Schiene ermöglichen. Anschließend installiert O2 Telefónica 5G-Antennen, die auf der Frequenz bei 3,6 GHz funken und damit eine besonders hohe Datenrate erreichen. Die Reichweite beträgt lediglich um die 500 bis 1.000 m, weshalb für eine lückenlose Abdeckung zusätzliche Standorte erforderlich sind.

 

Valentina Daiber, Vorständin für Recht und Corporate Affairs bei O2 Telefónica: „Der Spatenstich für Deutschlands erste Gigabit-Zugstrecke ist erfolgt. Uns eint der Wille, die Digitalisierung im Land schneller voranzubringen. Die technologischen Möglichkeiten für eine leistungsfähige Gigabitversorgung sind gegeben. Jetzt werden wir gemeinsam erproben, wie wir sie auch entlang des Schienennetzes für unsere Kundinnen und Kunden bestmöglich ausrollen können. Dafür suchen wir den Schulterschluss zwischen Bahn, Mobilfunkanbietern und der Politik. Letztendlich geht es auch darum, ein besseres Verständnis über die Wirtschaftlichkeit und Finanzierung zu erlangen.“

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Quelle: O2 Telefónica
Bild im Artikel: © 5G-Anbieter.info
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