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Apr 03 2020

 von: M_Schwarten

Dass 5G viele Vorteile bietet, ist unbestritten. Dennoch hegen viele Zweifel an dem neuen Mobilfunkstandard, fürchten unter anderem eine erhöhte Strahlenbelastung und damit Auswirkung auf die Gesundheit. Die Folge ist, dass sich der Protest in vielen Gemeinden gegen neue Mobilfunkmasten mehrt. Die Bundesregierung will nun dagegensteuern.

Minister werben um Unterstützung

Die Bundesregierung will mit einer Informationskampagne besorgten Bürgern die Angst vor der dem neuen Mobilfunkstandard 5G nehmen. In einem Schreiben werben Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) bei den Kommunen um mehr Unterstützung. Nicht zuletzt die aktuelle Corona-Krise mache deutlich, dass hochleistungsfähige digitale Infrastrukturen und eine durchgehende Erreichbarkeit wichtig sind.

 

Hierzu soll in Zukunft auch 5G beitragen. Allerdings wird der Ausbau des neuen Mobilfunknetzes sowie der bestehenden LTE-Netze immer wieder ausgebremst. Verschiedene Bürgerinitiativen werben aktiv gegen 5G und Co. Die erforderlichen Sendemasten stehen immer wieder in der Kritik – nicht nur wegen der vermeintlichen Strahlenbelastung, sondern auch wegen der „Verschandelung“ des Landschaftsbildes.

Kommunen haben wichtige Aufgabe

In dem Schreiben der Minister heißt es, dass gerade im ländlichen Raum noch weitere Sendemasten errichtet werden müssen, um den aktuellen Mobilfunkstandard 4G flächendeckend auszubauen. Für den neuen Standard 5G sei zudem die Errichtung neuer und vielfach kleinerer Sende-Infrastrukturen erforderlich.

 

Die Kommunen übernehmen hierbei eine wichtige Aufgabe. „Sie müssen bei der Standortsuche für neue Mobilfunkanlagen mitwirken und letztendlich die geplanten Sendeanlagen vor Ort aktiv unterstützen“, heißt es in dem Schreiben der Minister an die „politisch Verantwortlichen“ in Städten, Gemeinden und Landkreisen. Nur so sei es möglich, die im November beschlossene Mobilfunkstrategie umzusetzen und den Internet- und Handyempfang vor allem auf dem Land grundlegend zu verbessern. Mit einer Informationskampagne soll nun um Verständnis für neue Funkmasten geworben werden. Bevor diese Kampagne anläuft, haben sich die beiden Minister schon einmal in einem Brief an die Kommunen gewendet.

Quelle: dpa
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