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Jul 01 2020

 von: M_Schwarten

In Düsseldorf entsteht das erste 5G-Klinikum in Europa. Das Universitätsklinikum (UKD) baut zusammen mit Vodafone auf dem Medizin-Campus ein 5G Campus-Netz auf, um für eine noch bessere medizinische Betreuung sorgen zu können.

Vodafone RedBox im Einsatz

Vor wenigen Tagen hat Vodafone die neue RedBox für Unternehmen vorgestellt. Die wichtigsten technischen Bausteine dieser kommen auch bei dem Campus-Netz für das UKD zum Einsatz. „Wir schneidern für das erste 5G-Klinikum Europas ein Netz nach Maß“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter.

 

Die Vodafone RedBox bildet hierbei die zentrale Schnittstelle zur IT-Infrastruktur des Klinikums. Kleine 5G-Antennen, sogenannte Radiodots, sorgen für eine optimale Netzabdeckung im Innern der Gebäude. Echtzeit-Rechenzentren (MEC) verarbeiten die Daten in direkter Umgebung. Zudem wird das 5G Campus-Netz mit der übergreifenden Mobilfunk-Infrastruktur zusammengeführt. Dies ermöglicht den Einsatz von digitalen Services auch außerhalb des Geländes, z. B. schon im Krankenwagen.

5G soll Leben retten

„5G kann Leben retten“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Unsere Wirtschaft braucht 5G. Wir bringen 5G – für jede Branche. Auch und gerade für unser Gesundheitswesen. In Düsseldorf entsteht jetzt eine echte 5G-Innovation made in NRW. Das erste 5G-Klinikum Europas.“ Prof. Dr. Dr. Frank Schneider, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Düsseldorf, pflichtet bei: „Schnelle und digitale Technik kann Leben retten. Das haben wir nicht zuletzt während der Corona-Pandemie gesehen. Der sichere Austausch von Daten mit hoher Geschwindigkeit ist wichtig, um in Echtzeit und verlässlich den Zustand von Patienten beurteilen zu können. Mit der Förderung der ‚Giga for Health‘-Projekte können wir digitalen Techniken im Krankenhaus einen wichtigen Schub geben. Ich freue mich daher sehr über die Empfehlung zur Förderung.“

 

Umgesetzt werden sollen zahlreiche Services. Ein Beispiel sind sogenannte Monitoring-Patches. Hierbei bekommen Patienten ein Technik-Pflaster auf die Haut geklebt. Dieses übermittelt die Vitalwerte selbstständig und in Echtzeit über das 5G-Netz an eine zentrale Patienten-Überwachungseinheit. So können Ärzte umgehend alarmiert werden, wenn z. B. etwas mit der Herzfrequenz nicht stimmt. Auch bei der Chirurgie und in vielen anderen Bereichen soll die Datenübertragung in Echtzeit helfen.

Quelle: Vodafone

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