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19. 09. 2022

Bekanntermaßen steht 1&1 vor dem Start des eigenen 5G-Mobilfunknetzes, dem dann vierten in Deutschland. Wie der Konzern nun mitgeteilt hat, kommt es allerdings zu Verzögerungen. Diese betreffen zwar nicht den Start, aber die Einhaltung der Frequenzauflagen der Bundesnetzagentur.

Viertes 4G-Netz für Deutschland

Die 1&1 AG arbeitet fleißig am Aufbau des eigenen Mobilfunknetzes. Dieses basiert auf der innovativen OpenRAN-Technologie. Nach dem bereits erste wichtige Meilensteine erreicht wurden, steht für den Dezember die Bereitstellung von Breitbanddiensten für Haushalte auf der Agenda. Dort will der Konzern dann als Alternative zu Festnetzanschlüssen bis zu 1 Gbit/s schnelle Internetzugänge für Kunden basierend auf der 5G-Technologie anbieten. Der Start des „klassischen“ 5G-Mobilfunknetzes soll bekanntermaßen im nächsten Sommer folgen.

 

Wie das Unternehmen nun mitgeteilt hat, gibt es derzeit aber Probleme beim Ausbau des eigenen Netzes. Dies soll zwar keine Auswirkungen auf den geplanten Netzstart haben, betrifft allerdings die Frequenzauflagen der Bundesnetzagentur. Sie sehen als Zwischenziel für alle Netzbetreiber die Errichtung von 1.000 5G-Antennenstandorte bis zum Ende des Jahres 2022 vor. Diese Vorgabe ist grundsätzlich erreichbar, für einen Neueinsteiger aber laut Angaben von 1&1 recht anspruchsvoll.

Lieferprobleme bei Lieferanten

Bekanntermaßen hatte 1&1 mehr als zwei Jahre mit dem drei etablierten Netzbetreibern über National Roaming verhandelt. Erst nach dem Eingreifen der EU-Kommission im Mai letzten Jahres konnte dann endlich ein entsprechender Vertrag geschlossen werden. Um die vorgegebenen Ziele noch zu erreichen, hatte 1&1 anschließend umgehend drei leistungsfähige Infrastrukturanbieter mit dem Netzausbau beauftragt.

 

Einer dieser drei Partner hat nun überraschenderweise Probleme gemeldet. Hierbei handelt es sich auch noch um den umfangmäßig am wichtigsten, aber namentlich nicht genannten Partner, der ca. zwei Drittel der 1.000 Antennen-Standorte bis Ende 2022 vertraglich zugesichert hatte. Diesen Verpflichtungen wird man aufgrund von Lieferproblemen trotz umfangreicher Bemühungen und verschiedener Beschleunigungsmaßnahmen nicht nachkommen können. Somit wird es zu deutlichen Verzögerungen kommen und die zum Jahresende vereinbarten Antennenstandorte erst verspätet erreicht werden, voraussichtlich im Sommer 2023. Zwar versucht 1&1 den Ausfall mit den anderen beiden Partnern aufzufangen, was aber nicht möglich sein soll.

 

Quelle: 1&1
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