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Jun 18 2018

 von: M_Krakowka

Zusammen mit vielen Mitgliedern hat die 3GPP-Gruppe eine Pressemitteilung veröffentlicht. Standalone-Release 15 zertifiziert 5G als Standard, der nun keiner weiteren Änderungen mehr bedarf. Der LTE-Nachfolger ist damit auf dem Papier fertig und verspricht Latenzen von unter 1 Millisekunde und Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 20 Gbit/s. Hersteller und Provider zeigen sich erfreut, dass man im Zeitplan liegt. Nun geht es daran, entsprechende Produkte zu entwickeln.

Mobilfunkindustrie verabschiedet gemeinsam den neuen Standard

Drei Jahre lang haben über 600 Mitarbeiter von Chip- und Smartphone-Herstellern sowie Netzbetreibern und Zulieferer an dem neuen 5G-Standard gearbeitet. Im Mai 2018 kam man hierfür zu einer letzten Sitzung zusammen und beschloss, dass keine weiteren Änderungen notwendig sind. Man liege damit im Zeitplan, wie einstimmig von allen beteiligten zu hören ist. Letzte Woche entschloss sich das federführende 3GPP-Konsortium zu einer gemeinsamen Pressemitteilung mit vielen an dem Standard beteiligtem Mitgliedern.

 

Auch die Deutsche Telekom hat ihre Ideen und Vorschläge mit eingebracht. Man habe eine weltweit erste kommerzielle, nicht eigenständige Architekturstudie implementiert und freue sich nun auf eine weitere Zusammenarbeit mit der Industrie. Ziel sei es, zeitnah funktionsfähige End-to-End Lösungen zu entwickeln, damit die Kunden die Vorteile von 5G voll nutzen können. Dabei solle das 5G-Ökosystem beschleunigt entwickelt werden, um die Vorteile der erhöhten Geschwindigkeit in Kombination mit verringerter Latenz auszuschöpfen.

5G ist keine Erweiterung von 4G

Wichtig sei bei der nun beschlossenen Version, dass es sich nicht um eine Erweiterung des 4G-Standards handelt, sondern um eine komplett eigeneständige Generation, die neben LTE koexistieren kann. Volker Held von Nokia erklärt dazu, dass mit der soeben in der 3GPP verabschiedeten Standalone-Spezifikation (SA) das 5G-Radionetz nicht nur zu einem Speedbooster für bestehende LTE-Netze wird.

 

Bis 2020 soll die kommende Generation auch praktisch zum Einsatz kommen. Hierbei seien im Download bis zu 10 Gbit/s geplant. In speziellen Anwendungsfällen auch das doppelte und damit 20 Gbit/s. Niedrige Latenzzeiten und erhöhte Verfügbarkeit sollen dafür sorgen, dass auch bei hohen Geschwindigkeiten, wie im Flugzeug oder Zügen, keine Gesprächsabbrüche mehr vorkommen. Zu den Unterzeichnern der gemeinsamen Erklärungen gehören unter anderen Größen wie China Mobile, Qualcomm, Sony, MediaTek, AT&T, Vodafone und Ericsson.

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Quelle: 3GPP

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