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Okt 17 2018

 von: M_Krakowka

Vodafone geht den nächsten Schritt und startet deutschlandweit sein IoT-Maschinennetzwerk. Während Dinge zum jetzigen Zeitpunkt noch via LTE „sprechen“, ist 5G die Zukunft. Aktuell bindet Vodafone bereits rund 74 Millioinen Geräte an und meldet eine stark steigende Tendenz. Dabei sollen in der Zukunft auch Straßenlaternen, LKW-Reifen und E-Bikes per Narrowband Auskunft über ihr Befinden oder aktuellen Standort geben. Besonders die Logistik freut sich über die mannigfaltigen Möglichkeiten des neuen Netzes.

Mülltonne meldet sich, wenn sie geleert werden möchte

Was nach Utopie klingt, soll schon bald Realität sein. Das Internet-of-Things-Netzwerk von Vodafone steht bereit, um alles denkbare und nicht denkbare anzubinden. Dabei ist die Technologie nicht darauf ausgerichtet, große Bandbreiten an einzelne Geräte zu übertragen, sondern Statusinformationen von Geräten an die zuständige Stelle zu leiten. Ein Container kann so stündlich seine exakte Position durchgeben, was Logistiker wie auch Kunden erfreuen dürfte. Auch denkbar sind Straßenlaternen, die sich bei den Stadtwerken melden sobald das Leuchtmittel ausgefallen ist. Die Visionen gehen bis hin zu Mülltonnen, die ihre Leerung beantragen, sobald ein entsprechender Füllstand erreicht ist. Die Sensoren können dabei sehr unterschiedliche Signale erfassen. So zum Beispiel Bewegung, Feuchtigkeit oder eben Füllstände.

Ohne 5G geht es nicht weiter

Zwar nutzt der Anbieter aus Düsseldorf aktuell noch LTE bei 800 MHz, aber dies soll sich so schnell wie möglich ändern. Zwar verschicken die Dinge nur kleine Datenmengen, aber davon sollen in den kommenden Jahren unzählige hinzukommen. Pro Funkzelle kann man aktuell 50.000 Geräte managen. In den bald 10 Ländern, in denen Vodafone mit dieser Technik vertreten ist, kommt man so auf maximal mögliche 4 Milliarden Geräte. In Deutschland hatte man die Arbeiten im März begonnen und nach nur 6 Monaten abgeschlossen. In 90 Prozent der mit LTE versorgten Gebiete können Dinge nun kommunizieren. Viele Städte sind hierdurch zu Smart-Citys geworden und decken alle Winkel ab. Auch unterirdisch ist dabei Empfang möglich, so dass auch U-Bahnen und Keller zum Versorgungsgebiet gehören. Zu den Vorteilen von 5G gehört die hohe Bandbreite. Diese ist für IoT immanent wichtig. Mit einer ersten 5G-Technologie sei man bereit für die Umstellung, die quasi unausweichlich ist.

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Quelle: Vodafone

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