Die Diskussion um den chinesischen Netzwerkausrüster Huawei reißt nicht ab. Am 30. Januar 2019 setzten sich die Mobilfunkanbieter im Bundesministerium für Wirtschaft mit Staatssekretär Ulrich Nussbaum zusammen. Während die Politik geneigt ist, den Einsatz chinesischer Hardware gesetzlich zu verbieten, machten die Netzbetreiber klar, dass dies den 5G-Ausbau um Jahre zurückwerfen könnte. Die Deutsche Telekom setzte sich dabei auch stark für Huawei ein und machte den Vorschlag, den Quellcode offen zu legen und zertifizieren zu lassen. weiter […]
Die kommende Mobilfunkgeneration ist noch nicht im produktiven Betrieb, aber Telefónica arbeitet bereits daran, noch mehr Leistung aus der Technik zu holen. In München hat man zwischen zwei Standorten eine Richtfunkstrecke aufgebaut, die mit der neuen 5G-Technik arbeitet. Über eine Distanz von rund 5 Kilometern kommt man dabei auf eine Geschwindigkeit von 16 Gbit/s. Möglich macht dies die Kopplung von zwei Links. Gesendet und empfangen wird dabei auf zwei Frequenzen, die bei 18 und 80 GHz arbeiten. weiter […]
Wie Telefónica Deutschland mitteilte, hat man alle notwendigen Unterlagen fristgerecht eingereicht um an der 5G-Frequenzauktion teilzunehmen. Dies bedeutet, dass im O2-Netz der neue Mobilfunkstandard implementiert wird. Man hat aber weiterhin Bedenken bezüglich der rechtlichen Rahmenbedingungen. Auch der Münchener Anbieter hat Klage gegen die Bundesnetzagentur eingereicht. Insbesondere die Investitionssicherheit betrachtet man dabei sehr kritisch. Abseits davon geht der LTE-Ausbau wie gehabt weiter. weiter […]
Nach Telefónica, Vodafone und der Deutschen Telekom haben nun auch 1&1 und Freenet Klage gegen die Bundesnetzagentur eingereicht. Es geht dabei um die Vergaberegeln zur Versteigerung der 5G-Frequenzen. Während sich die drei großen Netzbetreiber insbesondere Sorgen um ihre Investitionen machen und die Ausbauanforderungen als unrealistisch bezeichnen, geht es Freenet und 1&1 um die Allgemeine Rechtssicherheit. Zumindest beim Anbieter aus Montabaur dürfte aber noch mehr dahinterstecken. weiter […]
Telefónica macht Druck, um sein Netz auf die 5. Mobilfunkgeneration vorzubereiten. Die Anbindung der Mobilfunkstandorte an Glasfaser ist dabei unausweichlich. Dabei ist es weder sinnvoll noch wirtschaftlich tragfähig, dass jeder am Markt agierende Anbieter deutschlandweit eigene Leitungen verlegt. Erst im Oktober 2018 konnte Telefónica verkünden, dass man 5.000 Standorte über das Netz der Telekom anbinden werde. Nun hat man für weitere 1.000 Stationen eine Lösung gefunden. Das Glasfasernetz von Unitymedia. weiter […]
Das von O2 und Nokia unterzeichnete Memorandum of Understanding (MoU) trägt erste Früchte. In Berlin hat man fünf Funkzellen in Betrieb genommen, die mit 5G-fähiger Airscale-Funktechnologie ausgestattet sind. In den kommenden Monaten möchte man Erfahrungen zur Leistung und Abdeckung in dicht besiedelten Stadtgebieten sammeln. Im Innovationscluster soll aber auch erstes praktisches Wissen mit neuen Techniken gesammelt werden. Neben Industrie 4.0 steht hier die Anbindung von “Small Cells“ mit der Mikrowellentechnologie auf der Agenda. weiter […]
Der kommende Ausbau des 5G-Netzes wirft seine Schatten voraus und stellt die Betreiber vor große Hürden. Ein zentrales Problem ist dabei die notwendige Anbindung der Stationen an das Glasfasernetz. Telefónica löst dieses Problem durch eine Kooperationsvereinbarung mit der Deutschen Telekom. Mindestens 5.000 Mobilfunkstandorte sollen dabei mit Glasfaser von der Telekom versorgt werden. Dabei dient das Bonner Unternehmen nur als Leitungslieferant bis zur Übergabe an das Netzzentrum des O2-Anbieters. weiter […]
Der Verband der Provider ohne eigene Infrastruktur (NVMO) befürchtet für seine Mitglieder, dass sie keinen fairen Zugang zum 5G Netz erhalten werden. Die drei bestehenden Provider mit eigenen Funkmasten würden demnach unter Umständen nicht dazu verpflichtet, den Weiterverkäufern Vorleistungen anzubieten. Anbieter wie 1&1/Drillisch oder Alditalk könnten demzufolge keine Tarife mit 5G anbieten. weiter […]
Das Bundesland Nordrhein-Westfalen setzt sich aktiv für 5G ein. Dies verkündete das Presseteam des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes via Pressemitteilung und Twitter. In einem Blogbeitrag und einem Tweet geben die Politiker ihre Pläne für den Mobilfunk preis. Abseits der Unterstützung für den LTE-Nachfolger sollen Funklöcher gestopft und der Behördenfunk geöffnet werden. weiter […]
Bislang stand die Frage im Raum, wie die zu vergebenen Lizenzen für UMTS- und 5G-Frequenzen an ihre neuen Besitzer kommen. Wird es abermals eine Auktion geben oder kommt eine Art Ausbauverpflichtung auf die Netzbetreiber zu? Die Bundesnetzagentur schaffte nun Klarheit: Die 5G-Frequenzauktion wird wie schon das LTE-Vergabeverfahren ablaufen. Anfang 2019 soll eine Versteigerung stattfinden. Ursprünglich war noch 2018 anberaumt. weiter […]
