Telefónica reicht bei dem Verwaltungsgericht Köln einen Eilantrag ein, der die 5G-Frequenzauktion stoppen soll. Nachdem alle drei am Markt agierenden Mobilfunkprovider bereits Ende 2018 entsprechende Klagen gegen die Auflagen zur Frequenzauktion eingereicht haben, will der Münchener Anbieter nun erwirken, dass die Versteigerung verschoben wird. Eine Vorläufiger Stopp soll jedoch keine Auswirkungen auf den Ausbau mit der neuen Technik haben, denn vor 2020 stehen die Frequenzen nicht zur Verfügung. weiter […]
Der amerikanische Hersteller Commscope hat heute eine neue Antenne vorgestellt, die auch hierzulande für den 5G-Ausbau zum Einsatz kommen könnte. weiter […]
Die Diskussion um den chinesischen Netzwerkausrüster Huawei reißt nicht ab. Am 30. Januar 2019 setzten sich die Mobilfunkanbieter im Bundesministerium für Wirtschaft mit Staatssekretär Ulrich Nussbaum zusammen. Während die Politik geneigt ist, den Einsatz chinesischer Hardware gesetzlich zu verbieten, machten die Netzbetreiber klar, dass dies den 5G-Ausbau um Jahre zurückwerfen könnte. Die Deutsche Telekom setzte sich dabei auch stark für Huawei ein und machte den Vorschlag, den Quellcode offen zu legen und zertifizieren zu lassen. weiter […]
Die kommende Mobilfunkgeneration ist noch nicht im produktiven Betrieb, aber Telefónica arbeitet bereits daran, noch mehr Leistung aus der Technik zu holen. In München hat man zwischen zwei Standorten eine Richtfunkstrecke aufgebaut, die mit der neuen 5G-Technik arbeitet. Über eine Distanz von rund 5 Kilometern kommt man dabei auf eine Geschwindigkeit von 16 Gbit/s. Möglich macht dies die Kopplung von zwei Links. Gesendet und empfangen wird dabei auf zwei Frequenzen, die bei 18 und 80 GHz arbeiten. weiter […]
Huawei steht bei der Regierung um Donald Trump auf der roten Liste. Aus Sicherheitsgründen soll den Netzbetreibern verboten werden, Hardware von dem chinesischen Ausrüster zu beziehen. Dabei versuchen sie durch politische Einflussnahme auch andere Länder zu einer solchen Entscheidung zu bewegen. In Polen hängt die Entscheidung über die Errichtung einer US-Militärbasis davon ab, ob man sich zu einem Verbot von Huawei durchringen kann. Bei Vodafone Deutschland liegt die Kooperation mit dem strittigen Hardware-Lieferanten zumindest teilweise auf Eis. weiter […]
Der chinesische Hersteller Huawei hatte mit dem Balong 5G01 zwar bereits einen 5G-fähigen Chip vorgestellt, allerdings war dieser aufgrund seiner Größe nicht für Smartphones praktikabel. Nun hat man einen kleinen Ableger präsentiert, der auf den Namen Balong 5000 hört. Dieser soll Geschwindigkeiten bis zu 6,5 Gbit/s bieten und auch im 5G-SA-Modus funktionieren. Passend dazu, hat man einen Router vorgestellt, der den neuen Chip an Board hat. Neben dem neuen Mobilfunkstandard beherrscht dieser auch WiFi 6 mit bis zu 4,8 Gbit/s. weiter […]
Häppchenweise gibt der südkoreanische Smartphone-Hersteller LG preis, was er für die Mobile World Congress 2019 in Barcelona im Gepäck haben wird. Neben Neuerungen wie berührungslose Touch-Gesten, wird auch das erste 5G-taugliche Smartphone mit von der Partie sein. Um welches Model es sich genau handeln wird, hat man dabei noch nicht preisgegeben. Fest steht aber, dass ein Qualcomm Snapdragon 855 zum Einsatz kommt, dem ein X50 Modem aus gleichem Hause zur Seite stehen wird. weiter […]
Die Betreiber von lokalen Glasfasernetzwerken fürchten um den Zugang zu lokalen 5G-Frequenzen. Wie bekannt wurde, prüft die Bundesnetzagentur aktuell, ob es hier zu Störungen kommen kann. Die Antwort sollte eigentlich noch vor Ablauf der Bewerbungsfrist für die 5G-Frequenzen kommen. Dies hat man nicht geschafft und löst damit nun Unsicherheit aus. Für die Industrie 4.0 hat die Netzagentur aber bereits grünes Licht gegeben. Diese werden auf jeden Fall Spektren zwischen 3,7 und 3,8 GHz für ihre Fabriken nutzen können. weiter […]
Nun ist es amtlich. United Internet wird bei den 5G-Frequenzen mitbieten und hierdurch zum vierten Mobilfunkprovider am Markt. Spektrum ersteigern soll dabei das Tochterunternehmen 1&1 Drillisch. Bei einem europäischen Bankenkonsortium hat man sich dabei eigene Kreditlinien in Höhe von 2,8 Milliarden Euro gesichert. Hinzu kommt, dass die Dividendenpolitik auf den Prüfstand kommt. Bisher werden 80 Prozent des operativen Gewinns ausgeschüttet. Dies soll sich nun zugunsten eines Netzausbaus ändern. weiter […]
Bei dem Rennen um die Vergabe der Frequenzen für die fünfte Mobilfunkgeneration scheidet Freenet aus. Wie das Unternehmen bekannt gegeben hat, wird man nicht mitbieten. Für den Ausbau eines eigenen Netzes müsste man mit Investitionen von mindestens 10 Milliarden Euro rechnen. Dies sei kein wirtschaftlich gangbarer Weg. Freenet Chef, Christoph Vilanek, geht aber fest davon aus, dass United Internet sich ein Spektrum ersteigern wird. Damit würde es einen neuen Netzbetreiber geben, mit dem man sich eine Partnerschaft vorstellen kann. weiter […]
